LaPosch eröffnet Resort-Erweiterung in Tirol

| Hotellerie Hotellerie

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eröffnet. Das bestehende Chalet-Dorf wurde um zehn weitere Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie sowie ein Gartenbad erweitert. Das Areal umfasst insgesamt 65.000 Quadratmeter und liegt an der Loisach am Fuß der Zugspitze.

Die Erweiterung entstand nach Angaben der Betreiber Amelie und Dominik Posch innerhalb von acht Monaten. Sie sei nicht als reine Vergrößerung des bisherigen Chalet-Dorfs angelegt worden. „Wir wollten nicht einfach mehr vom Gleichen schaffen, sondern einen neuen Lebensraum entwickeln“, erklärt Dominik Posch.

Zehn neue Unterkünfte ergänzen Chalet-Dorf

Den Unterkunftsbereich erweitern zehn neue Refugien. Sechs Waldbach Logen liegen entlang der Loisach und verfügen jeweils über Sauna, Hot Pot und offenen Kamin. Im neuen Torhaus befinden sich vier weitere Suiten, darunter drei Blütenschimmer Logen und die Himmelsbad Logen mit privatem Pool.

Mit dem Torhaus kommt zugleich ein neuer gastronomischer und gemeinschaftlicher Bereich hinzu. Neben einer Lounge beherbergt das Gebäude das Signature-Restaurant Klaras, das nach Dominik Poschs Großmutter benannt ist, sowie die Flora Bar. Außerdem befindet sich dort das bereits bestehende Zwei-Hauben-Restaurant Walters. Klaras verfügt über eine offene Küche und einen Chef's Table.
 

Gartenbad verbindet Poolbereich mit Natur

Zum Ausbau gehört außerdem ein neues Gartenbad. Mittelpunkt ist ein 50 Meter langer Außenpool. Hinzu kommen ein Watsu-Becken, Sauna, Dampfbad, Yoga- und Ruheräume sowie eine Private Spa Suite. Der angrenzende Garten umfasst nach Angaben der Betreiber mehr als 12.000 Stauden, essbare Pflanzen, Bienenstöcke und Wasserläufe. Ein Waldgarten erstreckt sich über 1.800 Quadratmeter.

Bei der Gestaltung des Gartens orientierte sich das Projekt an den Ideen des niederländischen Gartenplaners Piet Oudolf. Beteiligt war außerdem der südafrikanische Landschaftsarchitekt Leon Kluge. Für die Architektur zeichnete der Südtiroler Architekt Martin Gruber verantwortlich. Vorgesehen wurden unter anderem begrünte Dächer, geschwungene Linien und natürliche Materialien.

Atelier Zürich gestaltet Innenräume mit Tiroler Elementen

Das Atelier Zürich übernahm das Interior Design. Die Gestaltung verbindet laut Vorlage traditionelle Tiroler Handwerkskunst mit französischen Elementen. Arbeiten der französischen Künstlerin Claire de Quénetain mit botanischen Motiven wurden in Türen, Wandflächen und Stoffe integriert.

Das Branding- und Produktkonzept wurde von den Inhabern gemeinsam mit dem Konzept- und Realisierungsbüro unikateur entwickelt. Mit der Erweiterung umfasst LaPosch – Living Lands damit neben den zusätzlichen Unterkünften auch neue Gastronomie-, Wellness- und Außenbereiche.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.

B&B Hotels führt das deutsche Hotelmarkenranking von PKF mit 240 Häusern an. Garner verzeichnet mit 23 zusätzlichen Hotels den größten jährlichen Zuwachs; Premier Inn erhöht seine Zimmerkapazität zwischen 2022 und 2026 um 102 Prozent. Komplettes Ranking bei Tageskarte.

Wenn Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, muss dies immer mit einem finanziellen ROI einhergehen, sagt Lukas Fritschi, CEO von b_smart hospitality in einer neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“. Wie das insbesondere auch Hotels in B-Lagen gelingen kann und welche Balance dabei wichtig ist, lesen Sie im Beitrag – oder hören Sie im Gespräch mit Host Oliver Meyer.

Hilton plant das erste deutsche Hotel der Marke Tempo by Hilton am Flughafen München. Das Haus mit 199 Zimmern soll 2029 zusammen mit der Munich Arena eröffnen; als Betreiber ist die Flughafentochter Allresto vorgesehen.

Novum Hospitality hat den Betrieb des Holiday Inn Express Munich Airport – Erding übernommen. Das Hotel verfügt über 114 Zimmer und ist das zweite ehemalige Revo-Hotel, das in den Betrieb der Hamburger Gruppe übergeht.

Eine neue h2c-Studie untersucht den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Hotelketten weltweit. Trotz einer hohen Verbreitung fehlen vielen Unternehmen noch Strategien, Kompetenzen und technische Voraussetzungen für einen breiteren Einsatz.

The Hoxton eröffnet im Sommer 2027 ein zweites Hotel in Deutschland. Das Haus entsteht am Alten Wall in der Hamburger Innenstadt und wird 188 Zimmer auf zehn Stockwerken umfassen.

CA Immo hat das IntercityHotel Frankfurt Hauptbahnhof Süd an ein Fondsvehikel von Art-Invest Real Estate verkauft. Damit trennt sich das Immobilienunternehmen von seinem letzten ausschließlich als Hotel genutzten Gebäude.

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.