Leichter Zuwachs im deutschen Tourismus: Übernachtungen steigen im September um 1,0 Prozent

| Hotellerie Hotellerie

Der Tourismus in Deutschland verzeichnete im September 2025 einen leichten Anstieg der Übernachtungszahlen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belief sich die Gesamtzahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste auf 48,6 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,0 Prozent im Vergleich zum September 2024.

Deutliche Unterschiede zwischen in- und ausländischen Gästen

Die Entwicklung der Übernachtungszahlen im September zeigt eine unterschiedliche Dynamik bei inländischen und ausländischen Gästen.

Die Übernachtungen von Gästen aus dem Inland nahmen deutlich zu. Ihre Zahl stieg im Berichtsmonat um 1,4 Prozent auf 40,8 Millionen Übernachtungen.

Im Gegensatz dazu ist bei Gästen aus dem Ausland ein Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland sank im September 2025 um 1,2 Prozent auf 7,8 Millionen.

Kumulierte Zahlen: Rekordniveau des Vorjahres erreicht

Betrachtet man die ersten neun Monate des Jahres 2025, so erreichten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland insgesamt 387,7 Millionen Übernachtungen.

Diese kumulierte Zahl liegt damit auf dem Niveau des bisherigen Höchstwertes, der in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 mit 387,6 Millionen Übernachtungen erzielt wurde.

Auch in diesem Zeitraum entwickelte sich der Inlandstourismus positiv: Die Übernachtungszahl inländischer Gäste erhöhte sich von Januar bis September 2025 um 0,6 Prozent auf 323,4 Millionen.

Die Gäste aus dem Ausland trugen hingegen weniger zur Gesamtbilanz bei. Ihre Übernachtungszahl sank in den ersten drei Quartalen des Jahres um 2,9 Prozent auf 64,3 Millionen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Fundament steht, das Team ist eingespielt – nun geht es um die Feinjustierung. Ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Conrad Hamburg blickt Michael Wagner, COO der MHP Hotel AG, auf die erste Phase des „Ankommens“ zurück.

Die Betreibergesellschaft des Steigenberger Grand Hotel Bad Pyrmont hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Hintergrund sind massive Kostensteigerungen bei der Sanierung des historischen Gebäudes sowie Verzögerungen im Bauablauf.

Die B&B Hotels setzen ihren Expansionskurs im ländlichen Raum mit der offiziellen Eröffnung des B&B Hotel Mittenwald fort. Nach dem Standort in Willingen handelt es sich um das zweite Haus der Marke in einer deutschen Wintersportdestination.

Booking.com sperrt namhafte Luxushotels in Frankfurt, Kitzbühel und Mallorca. Hintergrund sind mutmaßliche Verbindungen des Eigentümers Ali Ansari zu den iranischen Revolutionsgarden, die nun auch von der EU als Terrororganisation eingestuft wurden.

Das Hotel auf der international bedeutenden Wartburg ist seit einigen Jahren geschlossen. Für die Wiederaufnahme eines Betriebs fehlt weiter das Geld. Wie soll es weitergehen?

SV Hotel erweitert das Portfolio in der Schweiz: Das neue Moxy Zurich im trendigen Kreis 5 setzt auf urbanes Design, 162 moderne Zimmer und eine multifunktionale Lobby als Herzstück für internationale Gäste und lokale Besucher.

Accor setzt bei seiner Luxusmarke Sofitel auf eine konsequente Qualitätsoffensive. Berichten zufolge stellt das Unternehmen die Eigentümer der Immobilien vor die Wahl: Investitionen in Modernisierungen, ein Markenwechsel innerhalb des Konzerns oder der Ausstieg aus dem Netzwerk.

Zuwachs für die Hotelsparte von Coffee Fellows: Die Kaffeekette übernimmt das KH Hotel in Geisenfeld bei Ingolstadt. Der Immobilienspezialist Christie & Co begleitete den Verkauf des 40 Zimmer umfassenden Designhotels, das fortan Teil des wachsenden bundesweiten Portfolios von Coffee Fellows ist.

Wegen massiver Mängel im Brandschutz und verstrichener Fristen musste das traditionsreiche Hôtel du Golf et des Sports in Crans-Montana polizeilich geschlossen werden. Die Gemeinde und der Tourismusverband unterstützen nun bei der Umquartierung der Gäste.

Die insolvente Revo Hospitality-Gruppe meldet sich zu Wort: Das Unternehmen sagt, dass der Betrieb von 125 Häusern stabilisiert sei. Insolvenzgelder sind an die Mitarbeiter ausgezahlt. CEO Ruslan Husry trat nur wenige Tage nach dem Gang zum Gericht als Gastgeber im Grandhotel Belvédère in Davos beim Weltwirtschaftsforum auf.