Leonardo Hotels übernimmt vier weitere IntercityHotels in Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Leonardo Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio mit der Übernahme von vier IntercityHotels an den Standorten Nürnberg, Freiburg, Magdeburg und Erfurt. Die Häuser werden zunächst als White Label Hotels betrieben und modernisiert. Geplant ist es, die Renovierungen bis Ende des zweiten Quartals 2026 abzuschließen und die Hotels anschließend als Leonardo Hotels zu rebranden.

„Mit der Übernahme dieser vier Häuser setzen wir einen wichtigen Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie“, betont Yoram Biton, Managing Director Leonardo Hotels Central Europe. „Freiburg und Magdeburg öffnen uns neue Türen zu spannenden Destinationen, während wir in Erfurt mit einem zweiten Haus unsere Verbundenheit vertiefen. In Nürnberg freuen wir uns, bereits unser drittes Haus zu eröffnen. So festigen wir unser Markenbild und stärken unsere Marktpräsenz mit nunmehr 73 Hotels in Deutschland.“

Nachhaltige Modernisierung bei laufendem Betrieb

Alle vier Häuser werden bei laufendem Betrieb modernisiert. Geplant sind die Renovierungen sämtlicher Zimmer, teilweise auch der Bäder sowie aller öffentlichen Bereiche. 

„Nach Abschluss der Modernisierungen werden die Häuser Teil unserer Marke Leonardo Hotels. Mit ihrem frischen Design, zeitgemäßer Ausstattung und unserem charakteristischen Servicegedanken schaffen wir attraktive Angebote für Geschäfts- wie Freizeitreisende“, erklärt Jan Heringa, Vice President Development Leonardo Hotels.

„Da die DWS Alternatives GmbH die Immobilien verkauft hat und die neue Eigentümerin den Betrieb der Hotels unter eigener Marke übernimmt, verabschieden wir die Hotels nach über 30 Jahren aus unserem Portfolio. Wir danken der DWS Alternatives GmbH für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen den Kolleg:innen in den Hotels viel Erfolg für die Zukunft”, sagt Dr. Stephan Hungeling, Geschäftsführer der Steigenberger Hotels GmbH.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.