Limehome expandiert im ersten Quartal

| Hotellerie Hotellerie

Serviced-Apartment-Anbieter Limehome blickt auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2023 zurück. Mit insgesamt 400 neuen Einheiten baute das Unternehmen sein Portfolio in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter aus. Zudem erreichte Limehome einen weiteren Meilenstein und hat nun in über 100 europäischen Städten Standorte unter Vertrag.

Zwei Drittel der neuen Vertragsabschlüsse entfielen auf große, mittelgroße und Kleinstädte in Deutschland und Österreich. Europaweit verstärkte limehome seine Präsenz mit knapp 150 neuen Einheiten in Spanien und Portugal, die sich unter anderem in Madrid und Barcelona befinden.

In Bremen unterzeichnete Limehome indes 82 Apartments im Kontorhaus, in dem ein Mixed-Use-Konzept mit Laden- und Büroflächen, Gastronomie und Apartments, umgesetzt wird (Tageskarte berichtete). Das Balgequartier, in dem das Kontorhaus liegt, gilt aktuell als eines der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte in Bremen von der Joh. Jacobs & Co.-Gruppe.

Auch in Städten wie Stuttgart vervollständigt das Münchener Unternehmen seine Präsenz. In Stuttgart-Ost schafft Limehome weitere 54 Einheiten, die sich über vier Stockwerke erstrecken werden, sobald die Renovierung des Gebäudes abgeschlossen ist. Im neu entstehenden City Quartier von Kaiserslautern unterzeichnete das Unternehmen 40 neue Einheiten. Dafür mietet der Serviced-Apartment-Anbieter Teile des ehemaligen Telekom-Areals an. Gäste können ab dem ersten Quartal 2025 in den Apartments übernachten.

Ein bauliches Highlight ist das Projekt in der Weltkulturerberegion Wachau im niederösterreichischen Krems. Das Gebäude, in dem sich 21 neue Einheiten auf zwei Stockwerke verteilen, blickt auf eine 400-jährige Geschichte als ehemaliges Kapuzinerkloster zurück. Weitere Pachtverträge unterschrieb Limehome für die Städte Bremen, Eisenach, Steyr, Düsseldorf, Hof und Gelsenkirchen.

Josef Vollmayr, Co-Gründer und Geschäftsführer von Limehome, sagt: „Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2022 unterstreichen die Signings des ersten Quartals dieses Jahres einmal mehr den Wachstumskurs von limehome über Städte aller Größen hinweg. Zu verdanken haben wir das unseren Partnern, Kunden, Investoren und vor allem unseren Mitarbeitern, die unermüdlich nach neuen innovativen Immobilien-Nutzungskonzepten in den Toplagen der europäischen Destinationen Ausschau halten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.