Lindner Congress Hotel Cottbus verkauft Inventar

| Hotellerie Hotellerie

Das ehemalige Lindner Congress Hotel in Cottbus öffnet noch einmal seine Türen – aber nicht für Gäste, sondern für Schnäppchenjäger. Seit Montag läuft dort ein groß angelegter Ausverkauf des gesamten Inventars. Von der Gardinenstange über Bettwäsche bis zur Minibar: Mehr als 10.000 Gegenstände aus dem geschlossenen Hotel stehen zum Verkauf.

„Der Andrang war größer als erwartet“, sagte Veranstalterin Astrid Eilers zum Start des Verkaufs gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Besonders gefragt: die Minibars – passend zur aktuellen Frühlingswärme. Doch auch andere Gegenstände wie Stehlampen, Schreibtische oder Besteck gehen schnell über den Tisch. Die Preise beginnen bereits bei 50 Cent. Der teuerste Artikel ist ein professioneller Dampfgarer für 8.900 Euro.

Der Ausverkauf läuft noch bis zum 17. Mai, jeweils montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr. Parallel dazu können viele Gegenstände auch online erworben werden.

Das Lindner Hotel hatte seinen regulären Betrieb zum 31. Dezember 2023 eingestellt. Grund war das Auslaufen des Managementvertrags zwischen der Lindner Hotel Group und der Spree-Galerie-Hotelbetriebsgesellschaft, dem Eigentümer der Immobilie. Von der Schließung betroffen waren rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Hotelbetriebsgesellschaft angestellt waren (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.