Mama Shelter verliert Markenstreit

| Hotellerie Hotellerie

Die internationale Hotelgruppe Mama Shelter will in zwei Jahren ihr erstes Hotel in der Schweiz eröffnen. Doch schon jetzt fechten sie dort ihren ersten Markenstreit aus. Dabei geht es um die Frage, ob das Walliser Hotel „Zermama“ in Zermatt seinen Namen behalten darf. Nun wurde ein Urteil gefällt.

Wie handelszeitung.ch berichtet, ging der Streit um den Hotelnamen bereits im letzten Jahr in die erste Runde, denn ursprünglich trug das besagte Hotel in Zermatt den Namen „Hotel Mama Zermatt“. Die Hotelkette Mama Shelter hatte Einwände und die Eigentümer des 29-Zimmer-Hotels im Kanton Wallis nannten ihr Hotel um. Der neue Name: Zermama.

 

Offenbar immer noch zu nah am Namen der Hotelkette, die erneut Einspruch erhob. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) sprach nun ein Urteil und erklärte, dass das Hotel Zermama weiterhin seinen Namen tragen darf. Laut Bericht steht in dem Urteil, dass das „Zer“ so eng mit dem Element „Mama“ verbunden sei, „dass es ein unteilbares Ganzes bildet“. Der Verbraucher nehme daher nicht an, „dass er eine Variante der Widerspruchsmarke vor sich hat.“

Mama Shelter wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zum Urteil äußern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.