Maritim macht wieder Gewinn

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Mit einem Umsatz von 300 Millionen Euro konnte Maritim nach vorläufigen Zahlen einen Gewinn von etwa elf Millionen Euro erwirtschaften. „Ein sehr zufriedenstellendes Jahresergebnis, das deutlich über unseren Erwartungen liegt – auch wenn es sich natürlich noch weit unter Vor-Corona-Niveau bewegt“, fasst Friedrich zusammen. Damit haben sich die harten coronabedingten Einschnitte im Hotel-Portfolio ausgezahlt. „Zudem haben wir digitale Prozesse in vielen Geschäftsbereichen erheblich beschleunigt und zahlreiche strukturelle Verbesserungen in unseren Hotels umgesetzt“, ergänzt Erik van Kessel, Geschäftsführer Operations und Arbeitsdirektor Maritim Hotelgesellschaft.

Ebenso wichtig ist die positive Entwicklung bei den Beschäftigtenzahlen. War in der Corona-Pandemie noch viel Personal aus der Hotellerie abgewandert, hat die Maritim Hotelgesellschaft mittlerweile rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu oder zurück gewinnen können. Insgesamt zählt die Gruppe aktuell wieder rund 3.400 Beschäftigte in Deutschland und gut 5.500 weltweit. „Davon profitieren vor allem unsere Gäste, denn herzliche Gastfreundschaft und herausragender Service sind nur mit entsprechend geschultem Personal zu gewährleisten“, erklärt Erik van Kessel.

Auch die Zufriedenheit unter den Beschäftigten ist wieder stark gestiegen - um 8 Prozent gegenüber Vor-Corona-Niveau, wie die aktuelle Maritim Mitarbeiter-Befragung zeigt: „Natürlich ist die Personalsituation in der Branche weiter angespannt, doch wir sehen einen klaren Aufwärtstrend und freuen uns, dass sich nach der äußerst harten Corona-Zeit wieder deutlich mehr Menschen für die Hotellerie begeistern.“

Und dies tun auch die jungen Leute, denn mit knapp 1.000 Auszubildenden über alle Lehrjahre hinweg erlernen ebenso viele Nachwuchskräfte wie vor der Corona-Pandemie ihren Beruf in einem der insgesamt 25 deutschen Maritim Hotels. Erst kürzlich ist Maritim von „kununu“ als „Top Company 2023“ ausgezeichnet worden, ausschlaggebend war vor allem das hohe Engagement in der Aus- und Weiterbildung. Auf der digitalen Plattform bewerten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber, die dann für besonders gute Bewertungen als „Top Company“ geehrt werden.

Geschäftsentwicklung in Deutschland

„Das touristische Segment hat sich 2022 deutlich erholt, im Privatkundenbereich sind sehr viele Feiern nachgeholt worden. Die Menschen sind viel gereist und haben Erholung gesucht, was unseren Hotels in den Ferienregionen und attraktiven Citylagen eine hohe Nachfrage mit guten Raten beschert hat“, fasst Erik van Kessel zusammen.

Der Convention Bereich ist jedoch nur in Teilen wieder ´back in business`, schränkt er ein. Zwar gab es auch hier starke Nachhol-Effekte, vor allem die kleineren Events, Kongresse und Messen haben wieder stattgefunden und in der Hotellerie für gute Raten gesorgt. Doch die Kunden buchen seit der Corona-Pause eher kurzfristig, so dass eine längere Planung schwer möglich ist. „Die für Maritim sehr wichtigen großen Events sind auf Grund der langen Vorplanungszeit noch nicht auf dem gewohnten Niveau zurück“, so van Kessel.

Zudem müssen die Maritim Hotels auf die gestiegenen Kosten durch Energiekrise und Inflation reagieren und diese in Teilen an die Kunden weitergeben. „Auch deshalb ist der Vorausbuchungs-Stand im Convention-Bereich eher verhalten und aktuell noch nicht auf dem Niveau, das wir uns wünschen“, erklärt er.

Trotzdem fällt die Prognose für das Jahr 2023 insgesamt positiv aus. „Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind schwierig, doch die gute Geschäftsentwicklung in 2022 motiviert uns sehr. Gut gebuchte Hotels bedeuten natürlich auch viel Arbeit, die Personaldecke ist noch immer dünn. Deshalb legen wir auf interne Schulungen, Mitarbeiterförderung und die Ausbildung junger Menschen noch mehr Wert als zuvor. Es ist uns sehr wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden sind - dann sind es auch unsere Gäste. Und wir freuen uns sehr auf hochmoderne neue Maritim Hotels in Ingolstadt und Amsterdam“, fasst die Inhaberin und Aufsichtsratsvorsitzende der Maritim Hotelgesellschaft mbH, Dr. Monika Gommolla, zusammen.

Eröffnung in wenigen Wochen: Maritim Hotel Ingolstadt

An der Donau entsteht mit dem neuen Maritim Hotel und Congress Centrum Ingolstadt eine Location für Veranstaltungsplaner und Reisende. Das Hotel bietet 223 Zimmer und Suiten, davon 191 Doppelzimmer der Classic, Comfort und Superior Kategorie sowie 32 Suiten im Luxussegment mit bis zu 133 qm.

Voraussichtlich Anfang Mai wird eröffnet, am 19. Juni findet der offizielle Festakt mit allen Projektbeteiligten und geladenen hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur statt. Dann werden auch die modernen und großzügigen Veranstaltungskapazitäten erstmals umfassend genutzt: Das Hotel selbst verfügt über einen 170 qm großen Saal für 152 Personen. Im 4. Obergeschoss bietet eine Rooftop Terrasse mit Schlossblick vielfältige Möglichkeiten für festliche Veranstaltungen und Incentives.

Das Congress Centrum mit direktem Zugang zum Hotel beherbergt einen großen Saal, der durch eine Bühne (optional) und eine Empore erweitert werden kann. Bis zu 1.289 Personen finden hier insgesamt Platz. Zusätzlich gibt es einen Konferenzbereich im 2. Obergeschoss, auf dem sich elf verschieden große Konferenzräume inklusive Foyer auf insgesamt 1.292 qm erstrecken. Der Saal und alle Konferenzräume verfügen über Tageslicht, es besteht die Möglichkeit, die Konferenzräume zusammenzulegen. Mit dem Saal kommt das Congress Centrum insgesamt auf eine Konferenzfläche von 4.172 qm für 2.432 Personen.

Gastronomisches Herzstück ist das Restaurant „Danubio“ mit weitläufiger Terrasse und Blick auf die Donau, ergänzt durch das Bistro „Ingold“ mit gehobener internationaler Küche mit bayerischen Akzenten sowie das Café „barRista" und die Pianobar mit Live-Musik. Das neue Maritim Hotel Ingolstadt liegt in direkter Nachbarschaft vom Neuen Schloss mit der Hauptsammlung des Bayerischen Armeemuseums, der Audi Akademie und vielem mehr. Die historische Altstadt erreicht man zu Fuß mit nur wenigen Schritten, der Hauptbahnhof ist lediglich ca. 4 km entfernt, und zum Ingolstadt Village sind es nur ca. 6 km. Für Hotel und Congress Centrum stehen in der Tiefgarage 524 Stellplätze sowie E-Ladestationen zur Verfügung.

Klimaschutz bei Maritim: „Unternehmens-Fußabdruck“

Um den Gästen möglichst klima- und umweltfreundliche Übernachtungen anbieten zu können, werden aktuell alle Maritim Hotels in Deutschland einem aufwendigen Nachhaltigkeits-Check unterzogen. Dafür hat sich die Maritim-Gruppe einen erfahrenen Partner in Sachen Klimaschutz an die Seite geholt: die Münchner Firma ClimatePartner. Der „Partner für Klimaschutz“ hat bereits zahlreiche Unternehmen geprüft, auch aus der Hotellerie-Branche. Kontrolliert werden beispielsweise Energieverbräuche, Abfallmengen oder Emissionen und ein so genannter Corporate Carbon Footprint erstellt. Aus den Ergebnissen leitet sich ein individueller Maßnahmenkatalog ab, beispielsweise zur CO2-Reduktion oder auch zum energetischen Gebäudemanagement. Großer Vorteil: Alle Erfahrungswerte und Initiativen können zukünftig kettenweit übertragen und umgesetzt werden.

Nachhaltig mit „Pro Tomorrow“

Auch die „Pro Tomorrow“- Initiative unterstützt nachhaltige Hotelaufenthalte bei Maritim. Seit Anfang 2022 können Gäste auf eine Zimmerreinigung verzichten und damit regionale Umwelt- und Sozialprojekte fördern. Nach gut einem Jahr zeigt sich: Es hat sich mehr als gelohnt. Insgesamt wurden schon rund 200.000 Euro an regionale Nachhaltigkeits- und Sozialprojekte gespendet. Seit kurzem ist „Pro Tomorrow“ auch erstmals im Ausland gestartet. Im Maritim Resort & Spa Mauritius können die Gäste nun ebenfalls auf die Zimmerreinigung verzichten und so vor Ort die Nichtregierungsorganisation (NGO) „CUT“ unterstützen. Auf Mauritius hilft „CUT“ Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind oder unter den Folgen einer Suchterkrankung oder anderen schweren Erkrankungen leiden. Eine Liste aller lokalen Projekte findet sich auf www.maritim.de/de/umweltschutz/protomorrow.

Maritim im Ausland

Neues 5-Sterne-Hotel an bulgarischer Schwarzmeerküste

Ein nachhaltiger Urlaub ist mit Maritim auch in Bulgarien möglich: Am 02. Mai eröffnet das 5-Sterne Maritim Hotel Amelia in Albena, einem nachhaltigen Resort, das sich dem Umweltschutz verschrieben hat und sich durch seine „grüne Mission“ auszeichnet. Bereits seit 2019 betreibt Maritim hier erfolgreich das Maritim Hotel Paradise Blue Albena. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das neue Maritim Hotel Amelia mit 141 Zimmern und Suiten, direkt am feinsandigen, flach abfallenden Strand im Herzen von Albena.

In dem erst 2022 fertig gestellten Hotelkomplex, der durch einen direkten Zugang mit dem Maritim Hotel Paradise Blue Albena verbunden ist, genießen die Gäste einen weitläufigen Außenbereich mit Poollandschaft, Sonnenterrasse mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und Poolbar. Im Executive Bereich steht ein Rooftop-Pool mit Bar zur Verfügung. Zudem bietet das „Amelia“ einen Privatstrandbereich exklusiv für Hotelgäste. Über den direkten Zugang ist auch die 750 Quadratmeter große Wellnessoase im 5-Sterne Maritim Hotel Paradise Blue Albena mit Spa-Bereich, Hallenbad, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum erreichbar.

Zweites Hotel in chinesischer Metropole Taicang eröffnet

Auch in China ergänzt ein neues Hotel das Maritim-Portfolio, das Maritim Hotel & Conference Center Taicang. Die Hotelgesellschaft betreibt neben dem eleganten 5-Sterne-Hotel mit 150 Zimmern und Suiten auch das nahe gelegene Kongresszentrum Taicang mit einer Veranstaltungsfläche von insgesamt 4.000 qm. „Das neue Maritim Hotel befindet sich in strategisch bester Lage, direkt in der so genannten New City of Science & Education. Taicang ist vom chinesischen Wirtschaftsministerium offiziell zur ´chinesisch-deutschen Basis für Unternehmenskooperationen´ ernannt worden. Die Metropole nahe Shanghai entwickelt sich sehr dynamisch im Bereich Automobil- und Elektroindustrie und im Energiesektor, zahlreiche deutsche Unternehmen sind vor Ort vertreten“, erläutert Dr. Monika Gommolla die Vorzüge des Standortes. Für die chinesischen Partner sei insbesondere die jahrzehntelange Erfahrung im Tagungs- und Veranstaltungsgeschäft und die hohe Servicequalität deutscher Maritim Hotels ausschlaggebend für die Zusammenarbeit, so die Maritim Aufsichtsratsvorsitzende. Erst im vergangenen Jahr hat das Maritim Hotel Taicang Garden als einziges zertifiziertes 5-Sterne-Hotel in der Metropole eröffnet. Auf dem chinesischen Markt ist die Maritim Hotelgesellschaft bereits seit über zwölf Jahren aktiv.

„Bestes Hotelteam aller Zeiten“: Maritim Hotel Amsterdam eröffnet 2024

Im kommenden Jahr checken dann die ersten Gäste im neuen Maritim Hotel Amsterdam ein. Seit September 2022 verantwortet Direktorin Caroline Receveur (54) die Voreröffnungsphase. Die gebürtige Niederländerin kennt den Hotelmarkt in Amsterdam seit Jahrzehnten. Beste Voraussetzungen für den Start, der sich durch Bauverzögerungen immer wieder verschoben hat. Nun sind jedoch die blauen Maritim Buchstaben am dritthöchsten Gebäude in der niederländischen Metropole weit sichtbar, der „Endspurt“ ist eingeleitet, auch das On-boarding hat bereits begonnen: „Es wäre toll, wenn wir das beste Hotelteam aller Zeiten zusammenstellen könnten. Wir möchten die Arbeit für alle Kolleginnen und Kollegen stets spannend und abwechslungsreich gestalten. Denn auch die Gäste und Kunden in Amsterdam sind sehr unterschiedlich und kommen aus allen Teilen der Welt. All diese Gäste sollen mit ihrem Aufenthalt bei uns mehr als zufrieden sein. Indem wir uns sehr gut vorbereiten, werden wir auch auf alle Märkte und Wünsche maßgeschneidert reagieren können“, erläutert die Hotelmanagerin ihr Konzept.

Das 110 Meter hohe Hotel-Gebäude mit 579 Zimmern und Suiten ist schon jetzt ein ´landmark` in Amsterdam. Angegliedert ist das Tagungs- und Kongresszentrum mit 18 Konferenzsälen, die mehr als 4.400 Besuchern Platz bieten. Der größte Konferenzsaal fasst bis zu 2.200 Personen. Mit seiner modernen Ausstattung und guten Erreichbarkeit wird das Maritim im Amsterdamer Norden zum neuen Anziehungspunkt. Zum Flughafen Schiphol sind es nur 20 Minuten, auch die Anbindung an den Bahn-, Straßen- und Bootsverkehr ist exzellent. So gelangt man in nur fünf Minuten mit der Fähre über den Fluss Ij ins wunderschöne Amsterdamer Grachtenviertel aus dem 17. Jahrhundert.


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