Marriott International und Blacksand bauen zehn Hotels in Saudi-Arabien

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International hat mit der Investmentgesellschaft Blacksand eine Vereinbarung über die Entwicklung von zehn neuen Hotels im Königreich Saudi-Arabien unterzeichnet. Wie beide Unternehmen mitteilten, umfasse das Projekt ein Volumen von mehr als 1.300 Zimmern, die innerhalb der kommenden vier Jahre realisiert werden sollen. Die schrittweisen Eröffnungen seien bis zum Jahr 2030 geplant, wobei das erste Hotel in der Hauptstadt Riyadh eröffnet werden solle.

Sieben verschiedene Hotelmarken

Das Vorhaben befindet sich derzeit in der Phase der Designplanung sowie in frühen Bauphasen. Die Vereinbarung erstreckt sich über verschiedene Marktsegmente von Marriott, darunter Luxus-, Premium-, Select- und Apartment-Marken. Konkret genannt wurden die Marken St. Regis Hotels & Resorts, Marriott Hotels, Autograph Collection, Moxy Hotels, Courtyard by Marriott, Residence Inn by Marriott sowie Apartments by Marriott Bonvoy. Ziel der Partnerschaft sei eine langfristige Zusammenarbeit, die sich an den Tourismus- und Stadtentwicklungszielen des Landes ausrichte.

6.000 neue Arbeitsplätze

Nach Angaben der Vertragspartner sollen durch die Fertigstellung der zehn Hotelprojekte mehr als 6.000 Vollzeitarbeitsplätze in Saudi-Arabien geschaffen werden. Davon seien laut Vereinbarung mindestens 60 Prozent für saudische Staatsbürger reserviert. Omar Alabdullatif, Chefexekutive von Blacksand, erklärte, dass diese Vereinbarung einen entscheidenden Meilenstein für sein Unternehmen darstelle und das Ausmaß der eigenen Ambitionen widerspiegle. Die Zusammenarbeit führe weltweit anerkannte Marken und ein gemeinsames Engagement zusammen, um außergewöhnliche Hotelangebote im Königreich zu schaffen. Ein Abkommen dieses Kalibers unterstütze die Gestaltung der Zukunft einer ohnehin ehrgeizigen Nation, und man sei stolz darauf, Maßstäbe für Qualität, Erfahrung und langfristigen Wert zu setzen.

Langfristige Expansion

Jerome Briet, Entwicklungschef für Europa, den Nahen Osten und Afrika bei Marriott International, fügte hinzu, dass dieser Deal den kontinuierlichen Fokus von Marriott widerspiegle, das Portfolio in Saudi-Arabien zu diversifizieren. Und das von naturnahen Resort-Aufenthalten und designorientierten Unterkünften bis hin zu Langzeitaufenthalten. Beide Unternehmen betonten die Absicht, ihr gemeinsames Portfolio im Land auch über dieses Abkommen hinaus in Zukunft weiter auszubauen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das nordhessische Hotel Die Sonne Frankenberg hat seine Tagungsräume renoviert und richtet sich gezielt an kleinere Unternehmensgruppen. Das neue Konzept kombiniert den Innenbereich mit Außenaktivitäten in der angrenzenden Natur.

Das Landhotel Gut Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern wird für 1,55 Millionen Euro verkauft. Die Eigentümer wollen nach Bayern zurückkehren, während der laufende Hotelbetrieb fortgeführt wird.

Die spanische Fergus Group setzt bei ihrer Expansion nach eigenen Angaben auf die Modernisierung bestehender Hotels statt auf Neubauten. Seit 2013 investierte das Unternehmen rund 150 Millionen Euro in die Neupositionierung von Hotelimmobilien.

Die Primestar Group plant am Warschauer Platz in Berlin-Friedrichshain ein neues Hotelprojekt mit rund 350 Einheiten. Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Höheren Webeschule soll bis 2028 zum „June SIX & Stay Warschauer Platz Berlin“ umgebaut werden.

In Travemünde hat der Bau eines neuen Hotels der Marke Henri mit 100 Zimmern begonnen. Die Plena Immobilien Gruppe investiert rund 25 Millionen Euro in das Projekt, dessen Management von der DSR Hotel Holding übernommen wird.

Aroundtown hat vier Hotelimmobilien in Düsseldorf, Frankfurt, Dortmund und Offenburg an Prism vermietet. Die Häuser mit insgesamt 514 Zimmern werden künftig unter den Marken Sunday Hotels und Belvilla betrieben.

Hilton erweitert das Portfolio in der Türkei um das erste Höhlenhotel der Marke Curio Collection in Kappadokien. Das in Ortahisar gelegene Anwesen umfasst 36 individuell gestaltete Zimmer und Suiten in restaurierten Höhlenstrukturen.

Washington setzt Kubas Militärkonzern mit Sanktionen unter Druck: Internationale Hotelketten ziehen sich teilweise von der Insel zurück. Havanna spricht von der größten Eskalation seit Jahren.

Die Platzl Hotels München setzen in vier ihrer Küchen ein neues KI-gestütztes System zur Messung von Speiseabfällen ein. Ziel des Projekts ist eine Reduzierung der Abfallmengen um bis zu dreißig Prozent innerhalb eines Jahres.

Premier Inn erweitert sein Portfolio in Göttingen und übernimmt eine Hotelimmobilie von der Real I.S. Die Übergabe an den neuen Betreiber erfolgte bereits zum 1. Mai, nun fand die offizielle Eröffnung des Hotels mit 144 Zimmern statt.