Marriott meldet 31.000 neue Zimmer für Europa, Nahost und Afrika

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Marriott International hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer signifikanten Ausweitung des Portfolios in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) abgeschlossen. Wie das Unternehmen bekannt gab, wurden im vergangenen Jahr über 230 organische Neuverträge unterzeichnet, was einer Kapazität von mehr als 31.000 Zimmern entspricht. Insgesamt ergänzten 170 Objekte mit fast 24.000 Zimmern das bestehende Angebot in der Region. Dies führte zu einem Netto-Zimmerwachstum von 7,8 Prozent.

Fokus auf Bestandsreviere und Konversionen

Zum Jahresende 2025 umfasste die Entwicklungspipeline in der EMEA-Region über 600 Immobilien mit nahezu 113.000 Zimmern. Als Märkte mit dem stärksten Zuwachs erwiesen sich Deutschland, Italien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und das Vereinigte Königreich. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung waren Konversionen und die Umnutzung bestehender Gebäude. Diese Projekte machten fast 50 Prozent der im Jahr 2025 unterzeichneten Verträge aus.

Satya Anand, Präsident für Europa, den Nahen Osten und Afrika bei Marriott International, kommentiert die Entwicklung: „2025 war ein weiteres starkes Jahr für Marriott International in der EMEA-Region, geprägt von strategischer Expansion und segmentübergreifender Dynamik in der gesamten Region. Wir haben unser Portfolio gezielt erweitert, indem wir in neue Destinationen expandiert sind, unsere Marken bedacht skaliert haben und unseren Gästen sowie Marriott Bonvoy Mitgliedern noch vielfältigere Erlebnisse bieten konnten.“

Rekordwerte im Luxussegment und bei Wohnresidenzen

Im Bereich der Luxushotellerie verzeichnete das Unternehmen mit 40 Vertragsabschlüssen einen neuen Höchststand für die Region. Besonders die Marke St. Regis stach hierbei mit 14 neuen Vereinbarungen hervor, darunter Projekte in Bodrum und Jeddah. Zudem wurden Verträge für Häuser der Marken Edition und JW Marriott in Städten wie Kapstadt und Taschkent unterzeichnet.

Parallel dazu verdoppelte sich das Volumen bei den markengebundenen Wohnresidenzen im Vergleich zum Vorjahr. Mit 24 neuen Projekten stieg der Bestand an offenen und geplanten Residenzen in Europa seit Ende 2023 um 33 Prozent, in der Region Naher Osten und Afrika sogar um 70 Prozent. Das Jahr endete mit 33 betriebenen Standorten und 60 weiteren in der Planung, darunter Vorhaben in Dubai, Budapest, Kairo und Abu Dhabi.

Ausbau des mittleren Preissegments und Übernahmen

Ein strategischer Schwerpunkt lag 2025 auf dem Midscale-Segment. Die Marke Four Points Flex by Sheraton verzeichnete 18 Neuzugänge und 23 Eröffnungen, womit sie zum Jahresende auf 38 geöffnete Hotels mit über 4.300 Zimmern kam. In diesem Zuge erfolgte auch der Markteintritt dieser Marke in Deutschland, Österreich, Italien und Spanien. Neu eingeführt wurden zudem die Marken Series by Marriott sowie die Langzeit-Marke StudioRes.

Ein weiterer Meilenstein war der Abschluss der Übernahme der Marke CitizenM. Im vierten Quartal 2025 wurden 19 Hotels mit fast 4.000 Zimmern in die Marriott-Plattformen integriert. Jerome Briet, Chief Development Officer für EMEA, betont die Bedeutung dieser Vielfalt: „Von Rekordabschlüssen im Luxusbereich und bei Markenresidenzen bis hin zur bemerkenswerten Dynamik unserer Midscale-Angebote nutzen wir Wachstumschancen und erschließen neue Zielgruppen in jedem Segment der Region.“

Wichtige Neueröffnungen des Jahres

Unter den 170 Neuzugängen im operativen Portfolio befanden sich prominente Objekte wie das Luxembourg Marriott Hotel Alfa, mit dem die Kernmarke ihr Debüt in Luxemburg gab. Die Marke Moxy Hotels feierte ihr zehnjähriges Bestehen und erreichte mit der Eröffnung in Belfast den Meilenstein von 100 Hotels in der Region. Weitere Neueröffnungen betrafen unter anderem die Luxury Collection in Griechenland und Polen sowie neue Häuser der Marken Edition und W Hotels am Comer See und auf Sardinien.


 

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