Marriott öffnet The Eatery kitchen and bar am Frankfurter Flughafen

| Hotellerie Hotellerie

Im Frankfurt Airport Marriott Hotel und Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center hat mit The Eatery kitchen and bar ein neues Gastronomiekonzept eröffnet. Seit 2020 empfangen beide Hotels, die sich die gastronomischen Einrichtungen, das Conference Center sowie den Fitnessbereich teilen, ihre Gäste unter einem Dach. The Eatery kitchen and bar befindet sich in einem neu gestalteten Atrium, das direkt mit dem Terminal 1 des Frankfurt Airport verbunden ist. Darüber hinaus wurde das Interior Design mehrerer gastronomischer Einrichtungen aufgefrischt.

Die Speisekarte bietet – basierend auf dem Konzept "From AM to PM" – eine Vielfalt an Gerichten, wie Rumpsteak, Klassiker wie den Caesar Salad und den Marriott Burger. Für diejenigen, die einen Muntermacher benötigen, gibt es Starbucks-Kaffee. Gäste können entweder direkt an der Bar Platz nehmen oder an einem der Tische und Sitzecken rund um die Bar, die insgesamt Platz für 150 Personen bietet. Die meisten Gerichte sind auch zum Mitnehmen erhältlich. Dafür werden ausgewählte Verpackungen aus recycelten oder wiederverwendbaren Materialien verwendet, um Abfall zu vermeiden.

Das vom britischen Innenarchitekturbüro B3 Designers entworfene und konzipierte Restaurant verfügt über eine zentrale Bar. So gliedert sie sich in einen "Grab-and-go"-Bereich mit einer kleinen Showküche im Zentrum sowie einem Bereich mit Sitzplätzen für 30 Gäste. Die dunklen Wände bilden einen Kontrast zu den ansonsten verwendeten hellen Farbtönen. Das Design der Bar weist zudem einige ungewöhnliche Designelemente auf, darunter ein auf der Bar montiertes Messinggerüst, das einerseits als Stauraum für die Bar dient, aber auch Grundlage für die integrierte Beleuchtung ist.

Die Bar ist mit großen Porzellanfliesen in Türkis verkleidet, während der Tresen mit weißem Quarz belegt ist. Vitrinen sind in den Bartresen eingelassen, was für einen freien Blick auf den Rest der Bar sorgt und eine persönlichere Verbindung zwischen Gästen und Mitarbeitern ermöglicht. Getrennt vom Barbereich befindet sich der Sportbereich, dessen Wände mit strukturiertem Vinyl verkleidet sind. Der angrenzende Loungebereich ist mit Sitzmöbeln aus Leder und Samt eingerichtet.

Mark Tilly von B3 Designers: „Wir stellten uns The Eatery kitchen and bar als lebendigen Treffpunkt vor, sowohl für Besucher auf der Durchreise als auch für Gäste beider Hotels, die von den Zimmerfluren sowie auch vom Terminal aus einen Blick in diesen gastronomischen Bereich werfen können. Um den unterschiedlichen Anforderungen der Gäste und Reisenden gerecht zu werden, musste der Bereich flexibel konzipiert werden und sich an einem Ort befinden, der einen natürlichen Übergang vom Tag zur Nacht ermöglicht.“

Ergänzt wird The Eatery kitchen and bar durch den neu gestalteten öffentlichen Bereich des Sheraton Hotels, der den neuen Check-in und den „Community Table“ umfasst: ein Gemeinschaftstisch, der den Mittelpunkt des Raums bildet. Dieser neue öffentliche Bereich ist darauf ausgelegt, dass sich Gäste willkommen fühlen, außerdem ermöglicht er kleine Besprechungen oder das Treffen mit Freunden und Kollegen. Der Community Table verfügt über eine integrierte kabellose Ladestation für Mobiltelefone und ergonomische Sitzgelegenheiten. Außerdem wurden mehrere neue Studios eingerichtet, die sich für verschiedene Arten von Meetings eignen. 

Das 2020 eröffnete Frankfurt Airport Marriott Hotel und das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center verfügen zusammen über 1.012 Zimmer und Suiten, die sich auf neun Etagen und drei Gebäude verteilen. Jedes Hotel hat eine eigene Lobby, einen eigenen Empfangsbereich sowie eine eigene Club Lounge – den Sheraton Club und den M Club. Die unvergleichlichen Veranstaltungsräumlichkeiten beider Hotels umfassen einen Konferenzbereich mit insgesamt 58 Tagungsräumen auf einer Fläche von 4.100 Quadratmetern, einschließlich eines Kongresszentrums für bis zu 1.200 Teilnehmer.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.

IHG Hotels & Resorts plant ein neues Vignette-Collection-Hotel im Zentrum von Madrid. Das San Bernardo soll im März 2028 mit 67 Zimmern eröffnen und das spanische Luxus-Portfolio des Konzerns auf 21 Häuser erweitern.

Die österreichische Hotelgruppe Cooee alpin erweitert ihr Portfolio von drei auf fünf Hotels. In Kaprun läuft der Umbau eines bestehenden Hauses, zugleich entsteht in Bad Goisern bis Dezember 2027 ein Neubau mit 78 Zimmern.

Das familiengeführte Flemings Mayfair Hotel in London feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Das im Jahr 1851 von Robert Fleming errichtete Anwesen gehört zu den ältesten unabhängigen Hotels der britischen Metropole.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat ihr neues Fünf-Sterne-Resort in Salò am Gardasee offiziell eröffnet. Das Investitionsvolumen für das Mixed-Use-Projekt beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.

Arabella Hospitality übernimmt den Betrieb des neuen Hotels Moxy Munich South im Münchner Stadtquartier The Source. Die Fertigstellung des 164 Zimmer umfassenden Hauses ist für das Jahr 2028 geplant.

Auf dem Ostkinberg in Scheidegg ist ein Wellness-Hotel mit rund 120 Zimmern und Suiten geplant. Laut Allgäuer Zeitung soll es Teil der Lerch Genusswelten werden; Geschäftsführer Thomas Lerch äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem Projekt.

​​​​​​​Alle acht Seminaris-Hotels durchlaufen einen Betreiberwechsel. Vier Häuser seien bereits zum 15. September 2026 an die Belvilla Deutschland GmbH übergegangen und werden bereits als Sunday-Hotels vermarktet. Die übrigen vier sollen zum 1. Oktober folgen. Das bestätigte Seminaris auf Anfrage von Tageskarte.io.

Der Hotelverband Deutschland sieht in den neuen Booking.com-Zusagen einen Fortschritt, will ihre Wirkung aber in der Praxis prüfen. IHA-Präsident Otto Lindner stellt insbesondere Fragen zum Genius-Programm.

Die EPH Group plant im Mittelburgenland ein Fünf-Sterne-Resort mit rund 300 Betten. Der Grundstückserwerb setzt insbesondere eine rechtskräftige Baubewilligung voraus.