Marriott verdoppelt Four Points Flex by Sheraton in Europa

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International plant, bis Ende 2026, das Portfolio seiner Mittelklassemarke Four Points Flex by Sheraton in Europa zu verdoppeln. Das Unternehmen will in den nächsten zwei Jahren über 50 neue Hotels eröffnen, womit sie aktuell die am schnellsten wachsende Marke von Marriott in der Region wäre.

Four Points Flex by Sheraton wurde im September 2023 eingeführt, um Reisenden preisbewusste Unterkünfte mit solidem Service und Komfort zu bieten. Seither ist das Portfolio der Marke in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) auf 25 Hotels mit über 2.700 Zimmern gewachsen. Zu den Standorten zählen unter anderem Dänemark, die Türkei, das Vereinigte Königreich, Italien und Deutschland. Weitere Expansionen sind in Planung.

Satya Anand, President EMEA von Marriott International, erklärt: „Die schnelle Expansion der Marke zeigt, dass es eine hohe Nachfrage nach zuverlässigen und erschwinglichen Unterkünften gibt. Wir bieten Eigentümern eine kosteneffiziente Möglichkeit zur Umwandlung ihrer Hotels sowie Zugang zu unserem Vertriebsnetz und dem Treueprogramm Marriott Bonvoy.“

Das Konzept der Marke setzt auf Einfachheit, Effizienz und Verlässlichkeit. Gäste können sich auf komfortable Zimmer, kostenloses WLAN und Frühstück in strategisch gut gelegenen Hotels verlassen. Dabei verbindet das Design lokale Elemente mit modernem Stil.

Im Januar 2024 wurde mit dem Four Points Flex by Sheraton Bursa Nilüfer in der Türkei das erste Hotel der Marke eröffnet. In der Folge expandierte Marriott unter anderem nach Istanbul, Antalya und Ankara. In Großbritannien eröffnete Marriott bereits mehrere Häuser in London, Cardiff und Newcastle. Dänemark verzeichnete 14 neue Hotels durch eine Vereinbarung mit Core Hospitality. Auch in Italien und Deutschland wurden erste Standorte eingeweiht, darunter das Four Points Flex by Sheraton Bochum.

Weitere Expansionen sind bereits vertraglich gesichert: In Großbritannien werden vier Hotels in Dundee und Edinburgh in Four Points Flex by Sheraton umgewandelt. In Deutschland sollen sechs Hotels in Städten wie Konstanz, Hannover und Essen folgen.

Laut Jerome Briet, Chief Development Officer EMEA bei Marriott International, hat die Marke innerhalb von 18 Monaten über 40 neue Verträge in sechs Ländern unterzeichnet. „Wir sehen großes Interesse von Eigentümern, die bestehende Hotels schnell und effizient umwandeln möchten. Unsere Pipeline ist stark, und wir werden weiterhin strategisch expandieren.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.