McDreams eröffnet Hotel in Stuttgart

| Hotellerie Hotellerie

Die deutsche Hotelgruppe McDreams hat in Stuttgart ihre neunte Herberge eröffnet. Das 2009 gegründete Familienunternehmen hat dafür das ehemalige Ibis-Hotel Stuttgart City übernommen.

Die Budget-Häuser setzen auf einen guten Schlaf und bieten in allen Zimmerkategorien Boxspringbetten an. Dazu bekommen Gäste bei McDreams ein „Full-Entertainment Package“ mit gratis Highspeed-WLAN und 40“Flat-TV auf jedem Zimmer. Preise beginnen bei 29,99 Euro pro Nacht.

McDreams Hotels verfügt über ein schlankes und kosteneffizientes Konzept und verwirklicht die Idee von einem vollautomatisierten Hotel und nutzt dafür die entsprechende Technologie. Der Einsatz von Technologie ermöglicht es McDreams, die Preise niedrig zu halten, mit Übernachtungspreisen. Die Hotels, die jährlich über 200.000 Gäste anziehen, bieten schlüssellose Zimmer und Online-Check-in.

Die McDreams Hotels sind gepachtet, befinden sich in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsverbindungen und werden zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben. Das Unternehmen konzentriert sich konsequent auf sein kostengünstiges Modell mit geringem Personaleinsatz, unter anderem durch das Outsourcing von Frühstück an nahegelegene Bäckereien.

„Wir schaffen quasi einen neuen Organismus, Christoph Klein, Direktor für Marketing und Kommunikation bei McDreams. „Früher gab es zusätzliche Kosten, wenn man ein Tool hinzufügen wollte, und die Entwicklung dauerte mindestens ein Jahr. Deshalb ist es sinnvoll, sich für eine API-First-Plattform zu entscheiden, da man keine Entwicklung durchführen muss und diese neuen, modernen Tools einfach hinzufügen kann.

„Wir wollen dem Kunden ein persönliches und individuelles Erlebnis bieten. KI-Chatbots können nahtlos im Hintergrund arbeiten und Gästedaten nutzen, um das beste Kundenerlebnis ohne menschliche Ressourcen zu bieten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Fundament steht, das Team ist eingespielt – nun geht es um die Feinjustierung. Ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Conrad Hamburg blickt Michael Wagner, COO der MHP Hotel AG, auf die erste Phase des „Ankommens“ zurück.

Die Betreibergesellschaft des Steigenberger Grand Hotel Bad Pyrmont hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Hintergrund sind massive Kostensteigerungen bei der Sanierung des historischen Gebäudes sowie Verzögerungen im Bauablauf.

Die B&B Hotels setzen ihren Expansionskurs im ländlichen Raum mit der offiziellen Eröffnung des B&B Hotel Mittenwald fort. Nach dem Standort in Willingen handelt es sich um das zweite Haus der Marke in einer deutschen Wintersportdestination.

Booking.com sperrt namhafte Luxushotels in Frankfurt, Kitzbühel und Mallorca. Hintergrund sind mutmaßliche Verbindungen des Eigentümers Ali Ansari zu den iranischen Revolutionsgarden, die nun auch von der EU als Terrororganisation eingestuft wurden.

Das Hotel auf der international bedeutenden Wartburg ist seit einigen Jahren geschlossen. Für die Wiederaufnahme eines Betriebs fehlt weiter das Geld. Wie soll es weitergehen?

SV Hotel erweitert das Portfolio in der Schweiz: Das neue Moxy Zurich im trendigen Kreis 5 setzt auf urbanes Design, 162 moderne Zimmer und eine multifunktionale Lobby als Herzstück für internationale Gäste und lokale Besucher.

Accor setzt bei seiner Luxusmarke Sofitel auf eine konsequente Qualitätsoffensive. Berichten zufolge stellt das Unternehmen die Eigentümer der Immobilien vor die Wahl: Investitionen in Modernisierungen, ein Markenwechsel innerhalb des Konzerns oder der Ausstieg aus dem Netzwerk.

Zuwachs für die Hotelsparte von Coffee Fellows: Die Kaffeekette übernimmt das KH Hotel in Geisenfeld bei Ingolstadt. Der Immobilienspezialist Christie & Co begleitete den Verkauf des 40 Zimmer umfassenden Designhotels, das fortan Teil des wachsenden bundesweiten Portfolios von Coffee Fellows ist.

Wegen massiver Mängel im Brandschutz und verstrichener Fristen musste das traditionsreiche Hôtel du Golf et des Sports in Crans-Montana polizeilich geschlossen werden. Die Gemeinde und der Tourismusverband unterstützen nun bei der Umquartierung der Gäste.

Die insolvente Revo Hospitality-Gruppe meldet sich zu Wort: Das Unternehmen sagt, dass der Betrieb von 125 Häusern stabilisiert sei. Insolvenzgelder sind an die Mitarbeiter ausgezahlt. CEO Ruslan Husry trat nur wenige Tage nach dem Gang zum Gericht als Gastgeber im Grandhotel Belvédère in Davos beim Weltwirtschaftsforum auf.