me and all-hotel-Ulm: Lindners grüner Daumen und großartige Aussichten

| Hotellerie Hotellerie

Die Boutique-Marke „me and all-Hotels” der Lindner Hotels AG eröffnet in Ulm einen weiteren Standort. Das Thema „Urban Gardening“ zieht sich als roter Faden durch das moderne Designkonzept, das Business und City Reisende sowie die Ulmer selbst anspricht. Dazu gehören eine Greenwall im Empfangsbereich und eine große Dachterrasse mit Rooftopbar in der achten Etage. Diese bietet nicht nur einen großartigen Blick auf das Ulmer Münster und wird Mittelpunkt des Hotels mit dem markentypischen Eventkonzept mit „Local Heroes“ wie regionalen Musikern, Slammern und Künstlern sein. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Angrenzend an das Quartier „Sedelhöfe“ entsteht ein weiteres Objekt der Projektentwickler DC Developments/DC Values, Hamburg, in welchem neben regionalem Einzelhandel insgesamt 147 Hotelzimmer mit einer Größe von rund 20 Quadratmetern realisiert werden.  

„Mit dem zukunftsweisenden Konzept des Hotels wird eine Symbiose zwischen dem Bahnhofplatz 7 und den Sedelhöfen erschaffen, die gemeinsam das neue Tor zur Stadt ergeben. Die Lindner Hotels AG ist der ideale Partner und realisiert einen innovativen Szene-Ort für Ulmer und Besucher“, sagt Lothar Schubert, geschäftsführender Gesellschafter von DC Developments/DC Values. Der Hamburger Projektentwickler realisiert direkt nebenan auch die Sedelhöfe, ein Quartier, das auf rund 10.400 Quadratmetern Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Praxis- und Büroflächen vereint. Überregional bekannte Lebensmittler und Textiler wie EDEKA und Zalando ziehen dort ein, während der Schwerpunkt im Bahnhofplatz 7 auf regionalem Einzelhandel liegt. Entsprechende Flächen werden nach dem Entwurf von mühlich, fink & partner – Architekturbüro aus Ulm – im Erdgeschoss des neun-geschossigen Gebäudes realisiert. Derzeit befindet sich das Objekt im Rohbau, welchen das Berliner Unternehmen KoHa Bauausführungen und Immobilien GmbH verantwortet.

„Im Vordergrund unserer Hotels stehen an jedem Standort eine zentrale Lage, die Vernetzung mit lokalen Akteuren, ein umfangreiches Eventkonzept und ein modernes Design, das zur Umgebung passt. Wir freuen uns, mit dem Bahnhofplatz 7 eine entsprechende Location in Ulm gefunden zu haben“, berichtet Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG. Die gesamte Inneneinrichtung ist von Elementen des Urban Gardenings geprägt und ein wichtiger Bestandteil des neuen Hotels: Im Empfangsbereich erwartet die Gäste eine Greenwall – vertikal angebrachte Grünpflanzen, auch bekannt als „Vertical Gardening“ – und dazu passend ein kubischer Empfangstresen in Betonoptik. In den Zimmern wird das Thema des Urban Gardenings durch Blumennetze und Rankpflanzen fortgeführt. Klare Linien und puristisch in Szene gesetzte Materialien wie goldene Waschbecken, Sichtbeton, Industrieglas und Massivholz in unterschiedlichen Ausführungen setzen weitere Akzente im Designkonzept, das zusammen mit Kitzig Design Studios erarbeitet wurde.

Highlight des me and all hotel ulm, Treffpunkt und Eventlocation zugleich, ist die achte Etage mit Restaurant, Skybar und Chill Out Area auf der dazugehörigen Dachterrasse sowie Boardroom auf einer Gesamtfläche von rund 380 Quadratmetern. Von dort haben Ulmer und Besucher einen besonderen Blick auf das Münster. Die bepflanzten Bögen im Barbereich nehmen auf verspielte Art den Bezug zur Architektur des historischen Ulms auf wie bei den Giebeldächern und Torbögen-Fenster am Ulmer Rathaus und Kornhaus. Der Bahnhofplatz 7 lädt zukünftig dazu ein, das Leben zu genießen und zu feiern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein laufendes Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts macht erstmals einen Interessenten aus dem Investorenprozess der Revo Hospitality Group öffentlich. Motel One plant demnach die Übernahme von zehn Hotels in Deutschland.

Mandarin Oriental hat an der Südwestküste Mallorcas das neue Resort Mandarin Oriental Punta Negra eröffnet. Die Anlage in Calvià verfügt über 131 Zimmer sowie umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt.

Das Hotel Dein Engel in Oberstaufen plant mit dem Projekt „Engels Ursprung“ eine umfangreiche Erweiterung. Vorgesehen sind unter anderem neue Wasser- und Freizeitbereiche, zusätzliche Gastronomieflächen sowie ein Veranstaltungsraum. Das Hotel beziffert die Investitionen auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Das Dorint Hotel An der Messe Köln feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer internen Jubiläumsfeier für die Belegschaft. Die Unternehmensleitung hebt dabei die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts innerhalb der Hotelgruppe hervor.

Hyatt kündigt drei neue Hotelprojekte in Rom und auf Sizilien mit insgesamt 428 Zimmern an. Damit führt das Unternehmen zwei neue Marken auf dem italienischen Markt ein und reagiert auf die prognostizierten Wachstumswerte im europäischen Tourismus.

Das Ostsee Baumhaushotel in Wangels geht mit 14 Stelzenhäusern in seine erste komplette Saison. Das Projekt verbindet naturnahen Tourismus mit ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und regionalem Handwerk in Schleswig-Holstein.

Griffin Capital Partners und die Primestar Group haben ein paritätisches Joint Venture unter dem Namen Prime Griffin Hotels gegründet. Das neue Unternehmen strebt den Aufbau einer Hotelplattform in den größten polnischen Metropolen an.

Mövenpick Hotels & Resorts vergrößert das internationale Portfolio durch Neueröffnungen in Montenegro, Usbekistan, Armenien und Kroatien. Zudem plant die Hotelmarke der Accor-Gruppe für das Jahr 2027 den Markteintritt in Großbritannien.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?