Mehr Übernachtungen in Deutschland im Februar 2026

| Hotellerie Hotellerie

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Februar 2026 insgesamt 27,7 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 3,3 Prozent im Vergleich zum Februar 2025, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt.

Übernachtungszahlen steigen im Februar 2026 gegenüber Vorjahr deutlich

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) entfielen von den 27,7 Millionen Übernachtungen im Februar 2026 22,6 Millionen auf Gäste aus dem Inland. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Auch bei internationalen Gästen wurde ein Anstieg verzeichnet. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland lag laut Mitteilung bei 5,1 Millionen, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent im Vergleich zum Februar 2025 entspricht.

Inländische Gäste sorgen für Großteil der Übernachtungen im Februar

Den größten Anteil am Gesamtaufkommen machten weiterhin inländische Reisende aus. Mit 22,6 Millionen Übernachtungen entfielen laut Destatis mehr als vier Fünftel der gesamten Übernachtungen im Februar auf Gäste aus Deutschland.

Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland beliefen sich im gleichen Zeitraum auf 5,1 Millionen. Beide Segmente trugen nach Angaben des Bundesamts zum Anstieg der Gesamtzahlen bei.

53,2 Millionen Übernachtungen in den ersten beiden Monaten 2026

Für den Zeitraum Januar bis Februar 2026 meldet das Statistische Bundesamt insgesamt 53,2 Millionen Übernachtungen in deutschen Beherbergungsbetrieben. Das sind 2,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg in den ersten beiden Monaten des Jahres laut Destatis um 2,3 Prozent auf 43,8 Millionen. Bei den Gästen aus dem Ausland wurde ein Anstieg von 1,5 Prozent auf 9,4 Millionen Übernachtungen verzeichnet.

Übernachtungszahlen weiterhin unter dem bisherigen Rekordniveau von 2020

Trotz des Anstiegs liegen die aktuellen Werte weiterhin unter dem bisherigen Höchststand. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts liegt die Zahl der Übernachtungen im Zeitraum Januar bis Februar 2026 6,3 Prozent unter dem Rekordwert von 56,8 Millionen Übernachtungen aus dem Jahr 2020.

Die veröffentlichten Zahlen basieren auf vorläufigen Ergebnissen, wie das Bundesamt mitteilt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.

Die Stadt Wiesbaden hat die Baugenehmigung für die umfassende Sanierung und den Teilneubau des Hotels Nassauer Hof erteilt. Das Projekt umfasst unter anderem die Aufstockung des Nordflügels und die Wiedererrichtung einer historischen Glaskuppel.

Welche Tourismussegmente zu Ferienbeginn noch reichlich Kapazitäten haben und wo es vergleichsweise voll werden kann - darauf deutet eine Betriebsumfrage hin. Kurzentschlossene könnten profitieren.

Hard Rock International startet den Buchungsbetrieb für sein neues Hotel auf Malta. Die Eröffnung der Anlage mit 397 Zimmern und einem 3.800 Quadratmeter großen Wellnessbereich ist für Juli 2026 geplant.

Ein Podcast von HotelPartner beleuchtet die Preisstrategie des Hotels Grace La Margna in St. Moritz. General Manager David Frei nennt darin konkrete Zahlen zur Entwicklung der Zimmerpreise und zur Positionierung des Hauses.

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.