Meininger Hotel Leipzig gewinnt German Design Award 2019

| Hotellerie Hotellerie

Für seine künstlerische Dynamik ist Leipzig weltberühmt. Kein Wunder, dass auch Hotels in der sächsischen Metropole auf kreatives Design setzen. Der Rat für Formgebung würdigte jetzt das Meininger Hotel Leipzig Hauptbahnhof bei den German Design Awards 2019: Für seine Inneneinrichtung erhielt das Hotel von der Jury die Auszeichnung „Special Mention“. 

Übernachten im Kunstwerk 

Das 2017 eröffnete Hotel setzte für die Inneneinrichtung auf das Motto „Art in Progress“. Das Ergebnis ist eine bewohnbare Installation, in der Gäste selbst zu Protagonisten werden. „In Leipzig bewegt und formt uns die Kunst der Stadt“, erklärt Sebastian Kiy, Operations Manager des Meininger Hotel Leipzig Hauptbahnhof. „Diese ‚Art in Progress‘ haben wir uns im Hotel zum Thema gemacht und mit einem kreativen Mix aus Formen und Farben ein – vielleicht noch nicht ganz vollendetes – Kunstwerk geschaffen, in dem unsere Gäste die Hauptrolle spielen.“
 

Die Jury des Rats für Formgebung begründet ihre Entscheidung mit den Worten „Das Konzept der bewohnbaren Installation wurde kreativ und auf gestalterisch hohem Niveau realisiert. Eine tolle Arbeit, die dem Anspruch an Qualität und Originalität gerecht wird.“ Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rats für Formgebung und zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit. Die hochkarätig besetzte Jury setzt sich aus international anerkannten Designexperten zusammen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.

Zwei Ibis Budget Hotels in Berlin und Dresden stehen zum Verkauf. Die Objekte in Hoppegarten und Kesselsdorf können einzeln oder als Portfolio erworben werden und bieten verschiedene Optionen für Investoren im Budget-Segment.

Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.