Meininger Hotels expandiert in die Schweiz

| Hotellerie Hotellerie

Meininger Hotels startet mit einem Markteintritt: In Zürich öffnet die Hotelkette ihr erstes Haus in der Schweiz. Ein zweites Hotel folgt im Juni in der Westschweiz, in Genf. Die Eröffnung des 174-Zimmer-Hotels im Quartier Greencity am Rande von Zürich markiert nicht nur den Markteintritt in ein neues Land, sondern auch den Start von insgesamt fünf Neueröffnungen im Pandemiejahr 2021. 

Das neue Hotel in Zürich liegt am Bahnhof Zürich-Manegg im nachhaltigen Quartier Greencity. In Greencity ist der Name Programm, die Versorgung findet zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen statt, das Mobilitätskonzept bietet unter anderem zwei Carsharing-Standorte und zehn Prozent der Parkplätze sind für Elektrofahrzeuge reserviert. 

„Greencity wird sich vom Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtquartiere zum etablierten Wohn-, Arbeits- und Lebensraum entwickeln, es wird hoffentlich noch vielen urbanen Bauvorhaben als Vorbild dienen und für den Beweis stehen, dass Lebensqualität und Verantwortung sehr gut vereinbar sind”, ist Doros Theodorou, CCO der MEININGER Hotels, überzeugt. 
 
In dem vom Zürcher Architekturbüro Gigon/Guyer entworfenen Hotelneubau befinden sich auf sechs Etagen 174 Zimmer mit insgesamt 582 Betten. Beim Interior Design stand der Kunststil des Dadaismus Pate. Mit ungewöhnlichen Möbeln, Dekorationen und Designelementen wird hier auf die Kunstrichtung des frühen 20. Jahrhunderts angespielt, die ungehemmte Fantasie fördern und Irrationalität ausdrücken soll. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.