Messegeschäft in Hannover beschert Gastgewerbe Millionenumsätze

| Hotellerie Hotellerie

Das Messegelände Hannover entfaltet eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Laut einer Untersuchung der Prognos AG im Auftrag der Deutschen Messe AG für den Zeitraum 2024 bis 2025 profitiert die Gastronomie- und Beherbergungsbranche in überdurchschnittlichem Maße von den Eigen- und Gastmessen. Allein in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover werden im Zuge der Durchführung von Messeveranstaltungen in einem durchschnittlichen Messejahr in der Summe mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Die wirtschaftlichen Impulse spiegeln sich direkt in den Übernachtungszahlen wider, die durch Aussteller und Besuchende generiert werden. Insgesamt buchen nationale und internationale Gäste etwa 700.000 Übernachtungen im Rahmen der Messen in Hannover. Davon entfallen knapp 460.000 Übernachtungen direkt auf das Stadtgebiet von Hannover. Weitere rund 210.000 Übernachtungen entfallen auf das umliegende Umland, wodurch auch die regionalen Beherbergungsbetriebe außerhalb der Stadtgrenzen stark von den Großveranstaltungen partizipieren.

Die Relevanz des Messeplatzes für das Beherbergungsgewerbe wird maßgeblich durch die internationale Ausrichtung gestützt. Rund zwei Drittel der auf die Ausgaben von Messebesuchenden zurückführbaren wirtschaftlichen Umsatzeffekte stammen von internationalem Publikum. Neben der Hotellerie verzeichnen auch Restaurants, Caterer sowie Betriebe in den Bereichen Verkehr, Transport und Handel signifikante Zusatzeinnahmen während der Laufzeiten der globalen Leitmessen wie der Hannover Messe, der Agritechnica oder der Iaa Transportation.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Lerch Genusswelten haben den Betrieb des Bayerischen Hofs und des Hotels Reutemann-Seegarten in Lindau übernommen. Alle bisherigen Mitarbeiter sollen in den Häusern bleiben, für den Wellnessbereich kündigt das Familienunternehmen Investitionen an.

Ein Geschäftsmann soll Gelder für Irans Machtapparat verschoben haben. Konten eines Hotel-Betreibers bei Frankfurt wurden eingefroren. Laut OVG können sie nicht vorzeitig freigegeben werden.

Die Honestis-Gruppe hat mit der DHO Deutsche Hotel Operations GmbH einen neuen White-Label-Betreiber für die D-A-CH-Region gegründet. Geschäftsführer und Mitgesellschafter ist Björn Weidner, erstes Hotel ist das Mercure Hotel Frankfurt Eschborn Helfmannpark.

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.