Minor Hotels expandiert am Roten Meer

| Hotellerie Hotellerie

Minor Hotels weitet die eigene Präsenz in Ägypten aus. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde eine Vereinbarung über die Entwicklung des Anantara Somabay Resort & Residences unterzeichnet. Das Vorhaben entsteht in Zusammenarbeit mit der Somabay Hotel Company SAE und markiert einen weiteren Schritt in der Wachstumsstrategie der Hotelgruppe auf dem afrikanischen Kontinent.

Eröffnung für Mai 2030 geplant

Nach Angaben des Unternehmens soll das neue Resort im Mai 2030 den Betrieb aufnehmen. Die Planung sieht eine Kapazität von insgesamt 300 Hotelzimmern vor. Zusätzlich werden auf dem Gelände 150 markengebundene Wohnsitze, sogenannte Branded Residences, errichtet. Das Projekt wird in die bestehende Infrastruktur der Destination Somabay integriert, die etwa 45 Minuten vom internationalen Flughafen Hurghada entfernt liegt. Laut Mitteilung umfasst das Angebot verschiedene Unterbringungskategorien, darunter Zimmer mit Blick auf das Meer oder die Lagune sowie Villen am Strand und am Pool.

Das Projekt ist Teil eines umfassenden Gesamtplans für den Standort Somabay. Nach Angaben der beteiligten Partner sollen die Einheiten ein Spektrum von Wohnungen bis hin zu Villen mit eigenem Bootsanleger abdecken. Ibrahim El Missiri, Hauptgeschäftsführer der Somabay Group, erklärte hierzu: „Die Partnerschaft mit Minor Hotels spiegelt Somabays langfristige Vision wider, sich als autarke Luxusdestination am Roten Meer weiterzuentwickeln.“ Ziel sei es, die Position im globalen Markt für das Gastgewerbe zu stärken und langfristige Werte für den ägyptischen Tourismussektor zu schaffen.

Strategische Bedeutung für den ägyptischen Tourismusmarkt

Die Verantwortlichen sehen in der Standortwahl eine Reaktion auf die internationale Nachfrage. Amir Golbarg, operativer Leiter von Minor Hotels für den Nahen Osten und Afrika, betonte, dass die Unterzeichnung die Absicht widerspiegle, Expertise zu bündeln und das Segment der Luxusreisen in Ägypten auszubauen. Deema Abu Ghazaleh, Vorsitzende der Somabay Hotel Company, bezeichnete die Partnerschaft laut Mitteilung als Meilenstein für die Zukunft der Hotellerie in der Region. Man setze in Somabay auf nachhaltige Investitionen mit entsprechendem Wachstumspotenzial, um die Küste des Roten Meeres als internationales Ziel zu festigen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.