Minor will weitere NH-Anteile kaufen

| Hotellerie Hotellerie

Die thailändische Hotelgruppe Minor International (MINT) mit Präsenz in 63 Ländern hat die Absicht bekanntgegeben, weitere Aktien der NH Hotel Group an der Madrider Börse für einen Zeitraum von dreißig Tagen zu erwerben. Dieser Schritt sei Teil der langfristigen Strategie, positive Auswirkungen für die Aktionäre zu schaffen und gleichzeitig die Liquidität der NH-Aktien auf dem Markt während des Kaufzeitraums zu erhöhen.

Das Unternehmen besitzt bereits 94 Prozent der ausstehenden NH-Aktien. Nun sollen zu einem Preis von höchstens 4,50 Euro pro Aktie weitere hinzukommen. Wie die Gruppe mitteilte, habe man derzeit nicht die Absicht, danach weitere NH-Aktien auf dem Markt zu erwerben.

"Unsere Entscheidung, zusätzliche Aktien zu erwerben, spiegelt unser Vertrauen in die Fähigkeit von NH wider, auch in Zukunft Synergieeffekte zu erzielen", sagte Dillip Rajakarier, Group CEO von MINT.

"NH hat einen hervorragenden Ruf für herausragende Vermögenswerte, ein starkes Branding und ein erfahrenes Managementteam. Das Unternehmen hat auch eine solide finanzielle Leistung vor und nach der Pandemiephase gezeigt, mit einer nachgewiesenen Erholung des bestehenden Geschäfts und einer Pipeline von Hoteleröffnungen in neuen Märkten in den nächsten Jahren. Wir sind davon überzeugt, dass NH ein enormes Potenzial für weiteres Wachstum hat, insbesondere wenn die Stärken von NH und dem Rest von MINT kombiniert werden."


Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.