Mit Spa im Dachstuhl: Hotel Goldene Rose in Dinkelsbühl aufwendig neu gestaltet

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Goldene Rose in Dinkelsbühl wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Jetzt wurde es aus dem Dornröschenschlaf erweckt, denn das Architekturbüro Noa hat, in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Jürgen Häberlein, die fünf historischen Gebäude aufwendig saniert und ihnen einen einheitlichen Look verpasst. Dabei wurde die alte Substanz neu belebt, um die Vergangenheit in die Gegenwart zu übertragen.

Räume, wie das Kasino oder die Brauerei, wurden mit einem einheitlichen Raumkonzept umgestaltet und zu Gästezimmern umgebaut. Der ehemalige Tanzsaal wurde zu einem Veranstaltungsraum mit doppelter Höhe umgestaltet, in dessen Mitte eine begehbare Box schwebt, die als „Kino Suite“ genutzt werden kann.

Hotel Goldene Rose- Einzigartiger Dachboden-Spa

Das Highlight des Hotels Goldene Rose ist die aufwendig sanierte Dachlandschaft, die den „Dachboden-Spa“ beherbergt. Neben einem zweistöckigen Entspannungsbereich, einer Obstbar und einer Saunalandschaft, wird die Anlage durch einen 10 Meter langen Infinity-Pool unter freiliegenden Holzbalken ergänzt. „Der Gast soll das Gebäude intensiv erleben können. Und das nicht nur durch ein paar Deckenbalken, sondern in seinen Höhen und Niveauunterschieden auch durch ein Hinauf- und Hinabsteigen“, sagt Lukas Rungger, Noa Gründer und leitender Innenarchitekt laut Tophotel.

Das Hotel empfängt seine Gäste im Hauptgebäude und setzt auf antike Spiegel und schwarze Granittheken in der hauseigenen Bar Vicky – benannt nach Queen Victoria, die hier ebenfalls schon zu Gast gewesen sein soll. Das Restaurant Kantine Rosine befindet sich im Gebäude Nummer drei. Das vierte Gebäude, das ehemalige Kasino, beherbergt die 43 Gästezimmer des Hotels Goldene Rose. Alle Zimmer sind mit einem Hängesofa, mittelalterlich inspirierten Wandteppichen und offenen Badezimmern ausgestattet. Die Junior-Suiten im ersten Gebäude erstrecken sich über zwei Etagen, einschließlich eines Dachgeschosses mit freiliegenden Dachbalken.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Premier Inn hat in Eschborn bei Frankfurt sein 74. Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus ist nach Unternehmensangaben zugleich das erste Premier-Inn-Hotel in Deutschland, das in Modulbauweise errichtet wurde.

AlpenParks hat den Betrieb des Designhotels The Secret Sölden übernommen. Mit dem Standort im Ötztal erweitert die österreichische Hotelgruppe ihr Portfolio auf 20 Hotel- und Apartmentanlagen.

Bei den 44. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes in Calw haben sich 33 Auszubildende in fünf Ausbildungsberufen gemessen. Der DEHOGA Baden-Württemberg zeichnete die Landessieger aus und verwies zugleich auf stabile Ausbildungszahlen.

Leonardo Hotels startet mit der Eröffnung des Leonardo Smart Vienna Airport eine neue Marke. Das Gebäude in Holzbauweise umfasst 510 Zimmer und zielt auf funktionale Ansprüche von Reisenden am Flughafen Wien.

Ab 33 Grad stehen hitzegeplagten Mainzerinnen und Mainzern wieder klimatisierte Zimmer in einigen Hotels vergünstigt zur Verfügung. Die vor einem Jahr entstanden Aktion geht in die Verlängerung.

Anzeige

Folge 7 des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ beleuchtet das Thema Revenue Management mal abseits von Dynamic Pricing und Co. Gastgeber und CEO Oliver Meyer spricht mit Matthias Knappe, Head of Revenue Management bei den Cocoon Hotels darüber, warum Positionierung und Nachhaltigkeit genauso zum modernen Revenue Management gehören wie Pricing – und noch viel mehr.

Nach den im Februar 2026 bekannt gewordenen Vorwürfen gegen mehrere Küchenmitarbeiter hat das Interalpen-Hotel Tyrol seine Küchenleitung neu aufgestellt und ein umfassendes Präventionsprogramm mit externen Fachleuten eingeführt.

Brown Hotels steigt mit der Übernahme von sechs Hotels erstmals in den deutschen Markt ein. Nach bisherigem Stand berichtet bislang ausschließlich das israelische Branchenportal Passport News über die Transaktion, zu der auch das Berliner Excelsior Hotel gezählt wird. Auch Revo-Hotels sollen zu dem Deal gehören.

Das legendäre ICC in Berlin soll nach Jahren als «Lost Place» zum Hotspot für Kunst und Kreativwirtschaft werden. Der Senat empfiehlt die Vergabe an eine Gruppe, die ein neues Kongresshotel anbauen will.

Co-Living-Anbieter Habyt eröffnet Anfang August ein neues Aparthotel mit 319 Einheiten im Wiener Nordbahnviertel. Das Projekt zeichnet sich durch eine nachhaltige Bauweise und eine flexible Nutzung für Geschäftsreisende aus.