Münchener Platzl Hotels vermelden Rekordbeteiligung an interner Akademie

| Hotellerie Hotellerie

Die Münchener Platzl Hotels verzeichneten im vergangenen Geschäftsjahr 2025 eine rege Beteiligung an den internen Weiterbildungsmaßnahmen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen der hauseigenen Platzl-Akademie insgesamt 1.286 Teilnahmen an verschiedenen Trainings registriert. Bei einer Belegschaft von rund 180 Mitarbeitenden entspricht dies einer durchschnittlichen Quote von mehr als sieben Fortbildungseinheiten pro Kopf. Das Kursangebot umfasst derzeit 49 verschiedene Module, die unterschiedliche Fachbereiche abdecken.

Vielfältige Lernformate für die Belegschaft

Das Spektrum der angebotenen Schulungen erstreckt sich von kulinarischen Themen in der Küche über Produktschulungen bis hin zum Umgang mit Software und IT-Systemen. Ebenso werden Inhalte zu den Bereichen Sicherheit, Qualität, Administration und Unternehmenskultur vermittelt. Um die Weiterentwicklung flexibel zu gestalten, stehen den Angestellten vier verschiedene Formate zur Verfügung. Diese gliedern sich in klassische Trainings, moderierte Workshops, spezielle Qualitätsschulungen sowie sogenannte Lern-Nuggets, die als besonders kompakte Einheiten konzipiert sind.

Strategische Personalentwicklung seit drei Jahren

Die Platzl-Akademie wurde im Jahr 2023 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Karrierechancen innerhalb des Betriebes zu fördern. Hoteldirektor und Prokurist Heiko Buchta erläutert die Strategie des Hauses wie folgt: „Hier geben wir jedem Platzl-Talent die Möglichkeit, sich individuell zu entfalten, neue Fähigkeiten zu erwerben und den eigenen Weg aktiv mitzugestalten. Wir glauben: Wer wächst, bleibt motiviert – deshalb ist Weiterbildung ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur.“ Neben den Standardformaten fanden im Jahr 2025 auch spezifische Veranstaltungen statt, darunter ein zweitägiges Seminar zur Unternehmenskultur unter der Leitung von Professor Celine Chang von der Hochschule München.

Fokus auf Führungskompetenz und moderne Arbeitswelten

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stärkung der Führungskompetenzen. Hierzu führten die Mitarbeiterinnen Nina Mahnke und Sophia Frei einen Workshop durch, der sich mit verschiedenen Leitungsmodellen befasste. Ein zentrales Ereignis im Fortbildungskalender war zudem das Festival mit der Bezeichnung elevatr x talente festival. An zwei Tagen wurden dort Themen wie moderne Arbeitsformen und der Austausch zwischen den Generationen behandelt. Für das laufende Jahr 2026 kündigte das Unternehmen bereits die Fortsetzung des Programms an, um die fachliche Entwicklung der Belegschaft weiter voranzutreiben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.

Das aja Grömitz hat sämtliche 222 Zimmer sowie das Restaurant modernisiert. Die Maßnahmen wurden innerhalb von fünf Wochen im laufenden Betrieb durchgeführt und umfassen ein neues Gestaltungskonzept in Zusammenarbeit mit Hamburger Innenarchitekten.

Das Hotel Bella Vista in Trafoi soll laut Mitteilung am 22. Mai 2026 nach einem umfassenden Umbau wiedereröffnen. Das Haus in Südtirol wurde nach Angaben des Unternehmens architektonisch neu ausgerichtet. Verantwortlich für das Konzept ist der Architekt Matteo Thun, der einen neuen Gebäudeteil mit 24 Suiten entworfen hat.

Eine Studie von Amadeus zeigt: Deutsche Reisende sind bereit, für Ruhe, Sauberkeit und Zusatzleistungen im Hotel mehr zu zahlen. Gleichzeitig verändern sich Erwartungen an Erholung, Technologie und Nachhaltigkeit.

BWH Hotels Central Europe nimmt ein weiteres Haus in sein Portfolio auf. In der Skat-Stadt Altenburg wird ein modernisiertes Hotel unter der Marke Best Western betrieben.

Ringhotels hat seine Jahreshauptversammlung in Höxter mit einem humanoiden Roboter eröffnet. Im Mittelpunkt standen laut Mitteilung zudem Themen wie Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und personelle Veränderungen im Beirat.