Münchner Platzl Hotels mit eigner Hochzeitsplanerin

| Hotellerie Hotellerie

Nur wenige Hotels leisten sich eine eigene Hochzeitsplanerin mit Team wie die Münchner Platzl Hotels. Doch für das Hotelunternehmen lohnt sich die Investition. Hannah Rothermich, Veranstaltungsleiterin und Hochzeitsplanerin im Platzl Hotel und im Marias Platzl in München, weiß, warum.

Sehen Sie sich eigentlich als eine Exotin in der Hotellerie? Zum Standard eines Hotels zählt Ihre Position schließlich nicht. Warum gehen die Platzl Hotels hier einen eigenen Weg?

Ein klein wenig bin ich schon Exotin im Hotelbetrieb – doch das sollte eigentlich nicht so sein, denn viele gute Gründe sprechen für meine Position. Eine Hochzeit ist ein spezielles Veranstaltungsformat mit einer sehr anspruchsvollen Zielgruppe. Zudem sind die Kosten und der Aufwand in der Regel immer relativ hoch. Wir sprechen hier von Beträgen ab 10.000 Euro nur für die Location und die gastronomischen Leistungen. Durch den Einsatz erfahrener Mitarbeiter können wir das Vertrauen in unsere Platzl Hotels und in das Produkt „Hochzeitsfeier“ steigern und ein Maximum an Veranstaltungsqualität bieten. Das zeigt auch das sehr positive Feedback unserer Hochzeitsgäste.

Wie ist es zu Ihrer Position gekommen und wie viele Hochzeiten veranstalten Sie im Jahr?

Meine Position als Hochzeitsplanerin geht auf eine strategische Entscheidung aus dem Jahr 2018 zurück. Damals haben sich die Platzl Hotels mit exklusiven Hochzeitsangeboten neu positioniert. Zu unserem Hochzeitsplaner-Team gehören neben mir inzwischen auch Bernadette Bichler und Alissa Goschütz. Gemeinsam bringen wir rund 20 Jahre geballte Eventmanagement-Erfahrung mit und planen mittlerweile etwa 30 Hochzeiten für das Platzl Hotel und das Marias Platzl pro Jahr. Dabei kümmern wir uns um Besichtigungen, Hausführungen, organisieren Probeessen und stehen auch für Detailabsprachen, Beratungs- und Planungsgespräche mit dem Brautpaar zur Verfügung. Aus unserer Hand stammen alle Angebote und Ablaufpläne, wir koordinieren die Aufträge für externe Dienstleister und übergeben den operativen Ablauf dann an das durchführende Team vor Ort.

Was spricht für den Einsatz hotelinterner Hochzeitsplaner?

Wir kennen uns nicht nur mit dem Event, sondern auch mit unseren Locations, den Möglichkeiten vor Ort und den gastronomischen Angeboten perfekt aus. So können wir Kunden optimal beraten und sparen viel organisatorischen Aufwand, der sonst mit externen Beratern betrieben werden müsste. Dadurch sind der Verkaufserfolg und auch der Erlös viel höher. Und dem Brautpaar können wir das perfekte Wedding-Erlebnis bieten. Dank einer auf Hochzeiten spezialisierten Eventmanagerin im Hotel und einem klar definierten Service-Portfolio inklusive Location, Catering, Technik und Basis-Dekoration geben Brautpaare die Organisation und die damit verbundenen Anstrengungen rund um die Veranstaltung in die Hände von Profis, die das Maximum aus den hauseigenen Möglichkeiten herausholen können.

Auf was legen Kunden heute besonderen Wert und wie lange in die Zukunft sind Sie bereits gebucht?

Ganz klar steht die Qualität der Leistungen im Mittelpunkt: Der Tag soll zum schönsten des Lebens werden. Das Motto lautet heute „ganz oder gar nicht“. Brautpaare verzichten eher ungern auf besondere Leistungen. Der Preis ist in den letzten Jahren tatsächlich eher zweitrangig geworden. Und ganz klar: Die Planung wird kurzfristiger, was sicherlich auch der aktuellen Pandemie geschuldet ist. Trotzdem reichen unsere Anfragen und reservierten Termine derzeit bereits bis Ende 2023.

Platzl Hotels München

Unter dem Dach der Platzl Hotels München vereinen sich zwei Hotels – das Platzl Hotel am Platzlund dasMarias Platzl am Mariahilfplatz sowie ein vielfältiges Gastronomieangebot: Im Restaurant Pfistermühle treffen bayerische Handwerkskunst und eine leidenschaftliche Küche mit feinsten kulinarischen Kreationen aufeinander. Die Wirtshäuser Ayinger am Platzl und Ayinger in der Au mit Wirtsgarten stehen für moderne Wirtshauskultur mit typisch bayerischen Gerichten – immer frisch und authentisch zubereitet. Bayerische Lebensfreude mit Spirituosen aus der Region, bestem Kaffee und Tee erleben Gäste in der Josefa Bar & Kaffee. Die Aperitif-Bar Platzl Karree Boden & BarhältWeine, Champagner und Signature-Drinks unter freiem Himmel    bereit. Zudem stehen sieben Bankett- und Tagungsräume im Platzl Hotel zur Verfügung. Im Marias Platzl bieten sich Veranstaltungen jeglicher Art in der multifunktionalen Event-Location Kreszenz4 – Der Saal an. Dieser verfügt über eine eigene Bühne, ist mit einer Top-Technik ausgestattet und fasst bis zu 180 Gäste.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.

Die Primestar Group eröffnet am 1. März das June Six Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Soravia Gruppe und Marriott International wird das ehemalige Mayburg Salzburg als Tribute Portfolio Hotel neu positioniert.

Das Tourismusjahr 2025 war in Thüringen weitgehend von Stabilität geprägt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit rund 10,1 Millionen nur geringfügig unter der des Vorjahres.

Der Aparthotel-Betreiber Adagio blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Rekordumsatz von 339 Millionen Euro und einer hohen Auslastung festigt das Unternehmen seine Position und kündigt für 2026 weitere Standorteröffnungen an.

Marriott International blickt auf ein wachstumsstarkes Jahr 2025 in der EMEA-Region zurück. Mit über 230 neuen Verträgen und einem Fokus auf Luxusobjekte, Markenresidenzen sowie das mittlere Preissegment, festigt der Konzern seine Präsenz in der Region.

Die Radisson Hotel Group kündigt das neue Radisson Blu Hotel & Conference Centre in Salzburg an. Durch eine Konversion entsteht bis Mitte 2026 in Kooperation mit der GCH Hotel Group ein Tagungshotel mit über 1.700 Quadratmetern Eventfläche nahe dem Hauptbahnhof.

Die Radisson Hotel Group debütiert in Neuseeland: Das neu eröffnete Radisson RED Auckland setzt im Herzen des Kunstviertels auf theatralisches Design und verfügt über die landesweit größte Dachterrasse.

Die The Chocolate on the Pillow Group schließt das Rebranding in Hannover ab: Nach einer Investition von 4 Millionen Euro wurde das ehemalige Ghotel als Four Points Flex by Sheraton neu eröffnet.