Nach Leerstand: C&A-Kaufhaus in Saarbrücken wird zum Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Seit 2010 stand das ehemalige C&A-Kaufhaus in Saarbrücken leer. Jetzt gibt es einen neuen Plan: Das Gebäude soll aufwendig umgebaut und künftig als Hotel genutzt werden. Bis 2021 sollen dort 160 Zimmer entstehen, das wurde jetzt auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Max-Ophüls-Filmfestivals verkündet. Für Saarbrücken ist dies allerdings nicht das einzige neue Hotelprojekt.

Lange Zeit war unklar, was mit dem 1991 errichteten C&A-Gebäude passieren soll, doch bereits im Juli wurde bekannt, dass ein Investor das Gebäude gekauft hat. Medienberichten zufolge ist der Unternehmer Hans Sachs aus Kaiserslautern der neue Eigentümer. Mit seiner Firma SAKS Urban Projects betreibt er bereits mehrere Hotels in Kaiserslautern, Frankfurt und Zürich.

Weitere Informationen zum geplanten Hotel sind noch nicht bekannt, allerdings soll es nicht das einzige neue Hotel in Saarbrücken bleiben. Wie die Bild-Zeitung schreibt, sollen bis 2021 vier weitere Hotels in der Landeshauptstadt entstehen.

„Durch die stetig ansteigenden Übernachtungszahlen sind Investoren neugierig geworden, sehen bei uns Potenzial“, erklärte Frank Hohrath, Geschäftsführer Dehoga Saar der Bild-Zeitung. Die Stadt würde zudem ihre Tourismus-Strategie 2025 überarbeiten. „Es ist höchste Eisenbahn, dass wir Reise- und Übernachtungsanlässe für Touristen schaffen. Messen, Veranstaltungen und Attraktionen. Sonst wird es für alle Beteiligten eng“, sagte Hohrath gegenüber der Zeitung. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb richtet seine Wachstumsstrategie verstärkt auf die klassische Hotellerie aus. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll die stärkere Integration von Boutique- und Individualhotels den adressierbaren Markt signifikant vergrößern.

Das Amtsgericht Charlottenburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über die Amedia Hotel GmbH angeordnet und Lucas Flöther zum Verwalter bestellt. Geschäftsführer der Gesellschaft mit Geschäftsanschrift in Österreich, ist Robert Kennedy, der zudem als Managing Director Strategy der Revo Hospitality Group tätig ist.

Die Radisson Hotel Group erweitert ihre Präsenz in der österreichischen Hauptstadt. Gemeinsam mit der Odyssey Hotel Group wurde der Vertrag für das Radisson RED Vienna Danube Riverside unterzeichnet. Das Neubauprojekt soll im Jahr 2029 eröffnen und ist das zweite Haus dieser Marke in Wien.

Das geplante Wellness-Resort in der Metelener Heide rückt näher an die Umsetzung. Laut Architekt Lukas Jocks befindet sich das 80-Betten-Projekt des Investors Johannes Nergiz auf einem guten Weg. Die Planungsphase soll im ersten Halbjahr abgeschlossen sein.

Das Fünf-Sterne-Hotel Interalpen in Telfs in Tirol hat auf Berichte über gravierende Missstände im Küchenbereich reagiert. Nach Veröffentlichungen des Magazins Dossier über den Umgang mit Auszubildenden hat die Geschäftsführung des Hauses auf dem Seefelder Hochplateau arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet.

IHG startet mit der Noted Collection eine neue Marke im Premium-Segment, die speziell auf die Konversion unabhängiger Individualhotels ausgerichtet ist. Es ist die 21. Marke im Portfolio und bereits die elfte Neuvorstellung des Konzerns in den vergangenen elf Jahren.

Baltic Seaside Properties übernimmt das Atlantic Grand Hotel Travemünde von der Gustav Zech Stiftung. Während der Betrieb ohne Unterbrechung weiterläuft, plant der neue Betreiber eine schrittweise Modernisierung des traditionsreichen Hauses an der Strandpromenade.

Die Hotelkooperation The Leading Hotels of the World stellt ihre Expansionsstrategie für das Jahr 2026 vor. Mit zahlreichen Neueröffnungen in Europa, Asien und den USA wächst das globale Portfolio weiter, darunter Projekte in Köln, Paris und Kyoto.

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Die Eröffnung des Motel One in Koblenz ist für den Spätsommer 2026 terminiert. Der Neubau in der Löhrstraße kombiniert 177 Zimmer mit einer öffentlichen Bar und einer Dachterrasse, die einen Panoramablick auf die Festung Ehrenbreitstein bietet.