Neue Spa Suiten im Relais & Châteaux Hotel Seesteg auf Norderney

| Hotellerie Hotellerie

Das Relais & Châteaux Hotel Seesteg auf Norderney hat sein Gesamtkonzept durch die Ergänzung um zwei neue Private Spa Suiten erweitert. Die Betreiber Marc und Jens Brune, die mit insgesamt fünf Betrieben (Hotel Seesteg, Inselloft, Haus am Meer, Milchbar, Marienhöhe) die touristische Entwicklung Norderneys mitprägten, führen mit dieser Erweiterung ihren Stil des diskreten Luxus fort. Die neuen Spa Suiten folgen auf die im vergangenen Jahr eingeführten Grand Suiten.

Die Gestaltung der Spa Suiten

Die zwei neuen Spa Suiten sind im Seegeschoss des Hotels angelegt. Durch schmale Öffnungen in der Decke gelangt Tageslicht in die Räume, wobei Reflexionen von Wolken über die Wände ziehen können. Dies soll eine Atmosphäre schaffen, welche die Nähe zum Nordsee-Element von Ebbe und Flut erlebbar macht.

Die Gestaltung der Suiten differenziert sich: eine ist heller und offener; die andere ist dunkler und konzentrierter, mit erdigen Farbtönen. Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen Ruhe und Energie, zwischen Geborgenheit und Offenheit zu schaffen.
 

Materialeinsatz und sensorische Elemente

Die Auswahl der Materialien in den neuen Spa Suiten folgt der Linie des gesamten Relais & Châteaux Hotel Seesteg. Eine Wand aus handgefrästem dunklem Holz, deren Struktur an die Prielen des Watts erinnern soll, wird kombiniert mit rohem Schalbeton und glattem Kernleder.

Verwendet wurden Textilien der Marke Kvadrat, Leinen von Society, Decken von Fischbacher sowie ein Waschbecken aus Ton von Agape. Mit dieser Materialauswahl soll eine spezifische Haptik, Temperatur und Struktur spürbar werden. Das Konzept bezieht auch Geruch und Klang ein: jede Suite ist mit einer eigenen Duftnote von Aesop ausgestattet. Aus versteckten Lautsprechern erklingen eigens von Blank & Jones komponierte gregorianische Klänge.

Ausstattung und Fokus auf Paare

Der neue Spa-Bereich ist auf das Motiv der Zweisamkeit ausgerichtet, da ein Großteil der Seesteg-Gäste Paare sind. Die Räume können jedoch auch von Alleinreisenden genutzt werden. Jede Suite beinhaltet eine Sauna, eine große Liegefläche, eine freistehende Wanne und eine Außendusche, die durch eine zwei Meter hohe Öffnung den Blick zum Himmel freigibt.

Gedämpftes Licht und die Atmosphäre des Raumes sind auf Entspannung ausgerichtet. Begleitend werden Behandlungen aus dem Repertoire des Brune Beauty Spa angeboten, wie Handpeelings oder Massagen, ergänzt durch Tee, Wasser und Gebäck.

Weiterentwicklung der Hotelphilosophie

Marc und Jens Brune beschreiben ihre Philosophie mit den Worten: „Luxus bedeutet für uns, dass nichts stört. Dass ein Raum in sich stimmig ist – und dass der Gast sich nicht ablenken muss, um anzukommen.“ Diese Haltung prägt die Betriebe der Brunes. Die Ergänzung durch die neuen Spa Suiten wird als logischer Abschluss dieser Entwicklung betrachtet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Amtsgericht Cuxhaven hat für die Bösehof Hotel-Betriebs GmbH im niedersächsischen Bad Bederkesa ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet. Während der operative Betrieb des Romantik Hotel Bösehof in Schieflage geraten ist, steht die dazugehörige Immobilie bereits seit Ende des vergangenen Jahres unabhängig davon zum Verkauf.

Die globale Hotelpipeline füllt sich: Für 2026 prognostizieren Marktdaten einen massiven Anstieg der Neueröffnungen. Während Shanghai weltweit die meisten Zimmer fertigstellt, verzeichnen Europa und der Nahe Osten eine deutliche Beschleunigung ihrer jährlichen Fertigstellungsraten.

In Westeuropa geraten die Hotelmargen zunehmend unter Druck. Trotz leicht steigender Umsätze sorgen hohe Personalkosten und explodierende Vertriebsausgaben dafür, dass die Region das Schlusslicht bei der Profitabilität in Europa bildet.

Die MHP Hotel AG hat den Betrieb des Andaz Vienna am Belvedere unter einem neuen Franchisevertrag mit Hyatt übernommen. Das Hotel wird ab April 2026 unter der Marke Hyatt Regency weitergeführt.

Das Aus für das Congress Hotel gleicht einem Stich ins Herz von Chemnitz. Deswegen treibt die Sorge um die Zukunft des früheren Interhotels nicht nur die Beschäftigten um. Wie kann es weitergehen?

Mit dem Aethos Club Palma eröffnet ein neuer Member-Bereich in einem restaurierten Stadthaus in der Inselhauptstadt. Das Konzept kombiniert Arbeitsbereiche, Wellness-Angebote und kulturelle Events und ist Teil einer europaweiten Expansionsstrategie der Marke.

Der neue Trendreport von Hilton beleuchtet den Wandel in der Veranstaltungsbranche. Im Mittelpunkt stehen der Wunsch der Teilnehmer nach authentischen Begegnungen, die wachsende Bedeutung von Erholungspausen im Programm und die gezielte Nutzung von Technologie.

Wie wandelt sich die Hotellerie digital? Ein neuer Bericht des Tourismusinstitut der HES-SO Valais-Wallis analysiert die Entwicklung von fast 400 Hotels zwischen 2000 und 2025 im Schweizer Kanton. Die Daten liefern allen Tourismusakteuren wertvolle Erkenntnisse für den Sprung von der reinen Online-Präsenz zur qualitativen Optimierung.

Hotel-Pionier Ian Schrager und Highgate bündeln ihre Kräfte für die weltweite Expansion der Marke Public. Der frisch mit dem SevenRooms Icon Award ausgezeichnete Visionär behält die kreative Leitung, während Highgate den Betrieb übernimmt, um das Konzept „Luxus für alle“ global zu skalieren.

Das Parkhotel Quellenhof in Aachen schließt eine weitere Etappe seiner Revitalisierung ab. Mit Investitionen von knapp zwei Millionen Euro wurden 98 Zimmer modernisiert und die Technik des Grand Hotels auf den neuesten Stand gebracht. Damit steigen die Gesamtinvestitionen seit 2020 auf über zehn Millionen Euro.