Neue Zimmer im Braunschweiger Premier Inn

| Hotellerie Hotellerie

Nach mehrmonatigem Um- und Ausbau können Reisende nun in 203 statt bislang 174 Zimmern des Premier Inn Braunschweig City Centre übernachten. Das im Welfenhof-Komplex befindliche Hotel der britischen Marke stammt aus dem Ende 2020 übernommenen Portfolio der Centro Group.

Im vergangenen Sommer konnten Braunschweig-Besucher erstmals einchecken. Bereits damals wurde jedoch die Entscheidung getroffen, im Rahmen der Modernisierung des Welfenhof-Komplexes auch das Zimmerangebot zu erweitern.

„Aufgrund der hervorragenden Lage in der Haupt-Fußgängerzone Braunschweigs und der attraktiven Kombination mit den anderen Angeboten des Welfenhofs war es für uns keine Frage, diese Chance einer Erweiterung um 29 Zimmer gerne zu nutzen“,  erläutert Inge Van Ooteghem, Chief Operating Officer von Premier Inn Deutschland: „Denn der Standort hat besondere Qualität. Nicht nur wegen der Zentrumslage sowie der Gastronomie, Praxen und Büros im direkten Umfeld, sondern auch weil Reisende binnen Minuten alle bekannten Wahrzeichen der Stadt erreichen können.“ Dazu gehören die Burg Dankwarderode, das Residenzschloss, das Altstadtrathaus sowie der Burgplatz mit dem Braunschweiger Löwen.

Der Aus- und Umbau erfolgte durch die Welfenhof-Eigentümer, die Deutsche Immobilien Opportunitäten AG (DIO AG). „Der Bedarf an hochwertigen Übernachtungsangeboten ist hier im Vergleich zum Angebot  unverändert groß. Auch durch Corona hat sich an der Attraktivität dieser Lage im Herzen der Stadt nichts geändert“, so Philipp Kraneis, Vorstand der DIO AG: „Nach dem Abschluss der Arbeiten können Gäste den Aufenthalt noch besser genießen. Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit mit einer starken und kreativen Marke wie Premier Inn läuft.“  

Insgesamt 13 Standorte der Centro Group im gesamten Bundesgebiet wurden Ende 2020 durch Premier Inn übernommen, davon sechs bereits bestehende Häuser inklusive Braunschweig. Zwischenzeitlich wurde in Lübeck zudem eine der Projektentwicklungen dieses Portfolios fertiggestellt. 35 Premier Inn-Standorte sind aktuell im Betrieb. Insgesamt hat sich die Hotelgruppe aus Großbritannien seit 2015 in mehr als 30 Großstädten 75 Standorte mit rund 14.000 Zimmern gesichert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.