Neues 100-Zimmer-Hotel in Würzburg geplant

| Hotellerie Hotellerie

Im Würzburger Stadtteil Dürrbachau will die Schoofs Immobilien GmbH aus Frankfurt einen neuen Lebensmittelmarkt sowie ein Hotel errichten. Die Investitionssumme für das Großprojekt beträgt rund 15 Millionen Euro, der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2023 geplant. Die Betreibersuche läuft.

Wo heute noch die Hallen und Gerätschaften der Firma Containerdienst J. & M. Weiß zu sehen sind, soll ein neues, modernes Gebäudeensemble entstehen. Die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt hat das Gelände an der Unterdürrbacher Straße einschließlich eines bestehenden Wohnhauses übernommen.

Der geplante Neubau wird vier Stockwerke haben, in das Erdgeschoss soll ein Lebensmitteldiscounter mit einer Verkaufsfläche von etwa 950 Quadratmetern einziehen. Die drei Obergeschosse sind für ein Hotel mit rund 100 Zimmern vorgesehen. Für Kundinnen und Kunden des Supermarktes sowie für Hotelgäste stehen rund 120 Parkplätze, teilweise in einem Parkdeck gelegen, zur Verfügung.

Betreibersuche läuft

Um einen Mieter für den Lebensmittelmarkt und einen Betreiber für das Hotel zu finden, hat das Team um Geschäftsführer Mohamed Younis bereits Sondierungsgespräche mit potenziellen Interessenten aufgenommen. „Wir haben verschiedene mögliche Partner im Auge, mit einigen arbeiten wir bereits seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen.“, so Younis.

Auffällige Architektur

Wegen der prominenten Lage zwischen dem Gewerbegebiet Veitshöchheimer Straße und den Wohnlagen der Stadtteile Unter- und Oberdürrbach legt Schoofs besonderes Augenmerk auf die Architektur des neuen Gebäudes. „Wir haben das Architekturbüro Rathke aus Wuppertal engagiert. Markus Rathke hat für uns bereits zahlreiche, architektonisch wegweisende Immobilien gestaltet, die an vielen Standorten zu Landmarks geworden sind“, erklärt Mohamed Younis. „Ein erster Entwurf fand bei der Stadt Würzburg bereits Anerkennung.“

Für eine nachhaltige Bewirtschaftung soll auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert werden und es ist vorgesehen, sowohl das Dach als auch die Fassade zu begrünen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.