Neues Designer Motel glockna entsteht in Fusch an der Großglocknerstraße

| Hotellerie Hotellerie

Eigentümer Helmut Wimreiter plant die Eröffnung des neuen Beherbergungsbetriebs Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße für Ende 2026. Wie das Unternehmen mitteilt, entsteht das Hotelprojekt im Naturpark Hohe Tauern direkt an der Zufahrt zur Großglockner-Hochalpenstraße. Das Vorhaben umfasst insgesamt 100 Betten, die sich auf verschiedene Gebäudeteile und Zimmerkategorien verteilen.

Nach Angaben der Betreiber sieht die Planung 13 einstöckige Suiten, zwei doppelstöckige Lofts sowie eine Rooftop-Suite vor. Ein markantes Merkmal der Architektur bilden die obersten Etagen, in denen fünf sogenannte BergHäuser für jeweils vier bis sechs Personen untergebracht sind. Für den operativen Betrieb des Hauses werden voraussichtlich 20 Mitarbeitende zuständig sein, für die im Objekt 14 Personalunterkünfte integriert werden.

Fokus auf Mobilität und Event-Garage

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist laut Helmut Wimreiter die Verbindung von Hotelwelt und Mobilität. Das Gebäude erhält unter seinen kubistischen Spitzgiebeln eine Event Garage, die als Anziehungspunkt für Automobil- und Motorrad-Enthusiasten dienen soll. Dort ist nach Unternehmensangaben eine Ausstellung besonderer Fahrzeuge geplant. Die Entscheidung für die Bezeichnung Motel begründet der Eigentümer mit der Lage an den bekannten Serpentinen der Alpenstraße, die seit Generationen Fahrer von Sportwagen und Motorrädern anzieht.

Ergänzt wird die Infrastruktur durch eine Tiefgarage mit insgesamt 25 Gäste-Stellplätzen. Für den Bereich Erholung sieht das Projekt einen Infinity-Pool sowie verschiedene Ruhezonen, Leseecken und private Gartenflächen vor. Laut Mitteilung sollen diese Bereiche eine Umgebung für Konzentration und Kommunikation gleichermaßen schaffen.

Gastronomisches Angebot und Hintergrund

Die kulinarische Versorgung im Designer Motel glockna basiert auf mehreren Säulen, die von der Eigentümerfamilie koordiniert werden. Geplant sind ein hauseigenes Restaurant mit täglich wechselnden Menüs sowie die Bereitstellung von Food Boxen zum Selberkochen in den BergHäusern. Zusätzlich wird nach Angaben des Unternehmens auf Wunsch ein Private Chef für die Gäste der Wohneinheiten zur Verfügung stehen. Die Verpflegung am Morgen erfolgt über regionale Produkte in Frühstückskörben.

Hinter dem Projekt stehen Nicole Köhlbichler und Helmut Wimreiter, die bereits den Catering-Service Event Cars sowie das Restaurant Die Fliegerei am Flugplatz Zell am See führen. Ihre Erfahrung aus der Bewirtung von Großveranstaltungen wie dem Fat Ice Race soll in das neue Gastronomiekonzept einfließen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Riva Hotel Konstanz erweitert sein Angebot zum 1. September um zwei neue Penthouse-Suiten mit Blick auf den Bodensee. Damit erhöht sich die Gesamtkapazität des Fünf-Sterne-Superior-Haus auf insgesamt 73 Zimmer und Suiten.

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.