Neues Luxushotel „Le Marrakech“ eröffnet im September neben der Saarland-Therme

| Hotellerie Hotellerie

Am 5. September soll das neue Luxushotel „Le Marrakech“ von Thermen-Tycoon Andreas Schauer direkt neben der Saarland-Therme in Rilchingen-Hanweiler seine Pforten öffnen. Saar-Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) wird voraussichtlich an der Eröffnung teilnehmen.

Aktuell werden noch letzte Arbeiten am Hotel vorgenommen, darunter die Anbringung der hölzernen orientalischen Balkone an der Frontseite. Bei einer Präsentation des Hotels erklärte Schauer, dass 12,5 Millionen Euro in das neue Hotel investiert wurden, „ohne staatliche Subventionen“. Das „Le Marrakech“ werde etwa 15 bis 20 neue Arbeitsplätze schaffen, zusätzlich zu den 110 Mitarbeitenden der Saarland-Therme. Die 32 Zimmer und Suiten des Hotels sollen zwischen 155 und 245 Euro pro Nacht und Person kosten, inklusive Frühstück und Thermeneintritt.

Andreas Schauer betonte, dass er seinen Gästen mit dem Hotel ein „Dolce Vita“ vor der Haustür bieten wolle, da Europäer das Reisen in den Süden liebten. Die Architektur des Hotels ist, wie bereits bei der Saarland-Therme, im andalusisch-maurischen Stil gehalten. Er verwies auf den Erfolg der Saarland-Therme mit durchschnittlich 300.000 Gästen jährlich und bemerkte: „Auch wenn Vertreter der Architektenkammer die Nase gerümpft haben – der Erfolg bei den Kunden gibt uns recht.“

Für Besucher der Saarland-Therme wird es ebenfalls Änderungen geben: Die Thermen-Rezeption wird künftig in den geräumigeren Hoteleingangsbereich verlegt. Die Suiten des Hotels sind mit Whirlpools und Saunen ausgestattet und bieten von den Terrassen aus einen weiten Blick über die Landschaft des Südostsaarlands bis nach Lothringen. Gäste können im Bademantel direkt zur Saarland-Therme wechseln. Schauer setzt zudem auf eine hohe Besucherzahl aus Frankreich und hat daher alle Werbeprospekte auch auf Französisch erstellt; das Personal ist zweisprachig.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.