NH-Hotels mit Rekordgewinn im Jahr 2023

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Die NH Hotel Group, die zu Minor Hotels gehört, hat für das Jahr 2023 einen Rekordumsatz von 2,16 Milliarden Euro bekannt gegeben. Dies entspricht einem Wachstum von 23 Prozent gegenüber dem Umsatz von 1,76 Milliarden Euro im Jahr 2022 und 26 Prozent mehr als die 1,72 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2019.

Der ausgewiesene Nettogewinn belief sich auf 128,1 Millionen Euro, was einem jährlichen Wachstum von 27,7 Prozent entspricht. Das EBITDA stieg 2023 um 15 Prozent auf 596 Millionen Euro. Die NH Hotel Group betonte, dass das Rekordwachstum auf das modernisierte Portfolio und eine bessere Kostenkontrolle zurückzuführen sei; ebenfalls trug der Anstieg der durchschnittlichen Tagesrate um 13 Prozent auf 138 Euro und der Anstieg der Belegung um sieben Punkte auf 68 Prozent dazu bei.

Allein im vierten Quartal 2023 erwirtschaftete die NH Hotel Group einen Umsatz von 551 Millionen Euro (570 Millionen Euro ohne die Auswirkungen der Hyperinflation und Abwertung in Argentinien), was einem Wachstum von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Zum Jahresende 2023 belief sich die Nettofinanzverschuldung der Gruppe auf 264 Millionen Euro, verglichen mit 308 Millionen Euro im Vorjahr. Diese Verringerung ist das Ergebnis eines robusten operativen Cashflows, der es der Gruppe ermöglichte, im vergangenen Jahr 113 Millionen Euro in neue Projekte zu investieren. Weitere 123 Millionen Euro wurden in den Erwerb von Vermögenswerten der Minor Hotels in Portugal investiert.

Aufgeschlüsselt nach Geschäftsbereichen stiegen die Umsätze in Spanien, Portugal und Frankreich um 17 Prozent bzw. 30 Prozent im Vergleich zu 2022 bzw. 2019. In Italien stieg der Umsatz um 19 Prozent im Vergleich zu 2022 und um 36 Prozent im Vergleich zu 2019. In den Benelux-Ländern stieg der Umsatz um 25 Prozent gegenüber 2022 und um 12 Prozent gegenüber 2019. In Mitteleuropa stieg der Umsatz um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und um 10 Prozent gegenüber 2019, wobei Düsseldorf, München und Frankfurt die besten Ergebnisse erzielten. In Lateinamerika lag der Umsatz um 12 Prozent höher als im Jahr 2022 (einschließlich der Auswirkungen von Argentinien) und 31 Prozent über dem Niveau von 2019. Am stärksten war das Wachstum in Mexiko und Argentinien, wobei letzteres von der Hyperinflation und der Währungsentwicklung geprägt war.


 

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