nhow erweitert Gaming-Konzept auf Frankfurt und weitere Hotels

| Hotellerie Hotellerie

nhow Hotels & Resorts erweitert sein Gaming-Angebot in Europa. Wie die zu Minor Hotels gehörende Hotelmarke mitteilte, stehen im nhow Frankfurt sechs Gaming Rooms und zwei mobile Gaming Suitcases zur Verfügung. Weitere nhow-Hotels in Deutschland, den Benelux-Ländern, Italien und Frankreich bieten die Gaming Suitcases ebenfalls an.

Das unter dem Namen „Game:Nxt by nhow“ geführte Konzept umfasst Gaming Rooms, Gaming Studios und Gaming Suitcases. Das Projekt sei von SK Gaming, dem Gaming- und Esports-Partner von Minor Hotels, zertifiziert worden.

Sechs Gaming Rooms ergänzen das Angebot im nhow Frankfurt

Die sechs Gaming Rooms befinden sich auf der vierten Etage des nhow Frankfurt. Nach Angaben des Unternehmens verfügten die Zimmer über Neonbeleuchtung, ein PC-Setup mit schneller Internetverbindung, einen höhenverstellbaren Gaming-Schreibtisch und einen Gaming-Stuhl. Zur Ausstattung gehörten außerdem zwei große, hochauflösende Bildschirme, eine PlayStation 5, eine mechanische Tastatur und eine Gaming-Maus.

Spezielle Streaming-Ausrüstung und VR-Headsets stünden auf Anfrage zur Verfügung. Zu Preisen und Buchungsbedingungen für die Gaming Rooms macht Minor Hotels in der Mitteilung keine Angaben.

Darüber hinaus stellt das Hotel zwei mobile POGA Gaming Suitcases bereit. Diese seien jeweils mit einer PlayStation 5, zwei Controllern und einem integrierten Bildschirm ausgestattet. Nach Angaben in der technischen Beschreibung gehöre auch PlayStation Plus Premium zum Angebot.

nhow bietet Gaming Suitcases an weiteren europäischen Standorten an

Die Gaming Suitcases seien ab sofort in allen nhow-Hotels in Deutschland, den Benelux-Ländern, Italien und Frankreich verfügbar. Minor Hotels nennt neben Berlin und Frankfurt die Standorte Amsterdam, Rotterdam, Brüssel, Mailand, Rom und Marseille. Gäste könnten die mobile Ausstattung für ihr Hotelzimmer buchen.

Ausgangspunkt des Konzepts sei ein Pilotprojekt im nhow Berlin gewesen. Dort betreibe die Hotelmarke fünf Gaming Rooms und ein Gaming Studio. Das Studio richte sich nach Angaben des Unternehmens an Content Creatoren, Esports-Teams und Bootcamps.

Weitere Gaming Rooms sollen 2027 in Benelux entstehen

Für 2027 kündigt Minor Hotels eine Erweiterung der physischen Infrastruktur von Game:Nxt in Belgien und den Niederlanden an. Gaming Rooms seien im nhow Amsterdam, nhow Rotterdam und nhow Brussels geplant. Im nhow Brussels solle zudem ein Gaming Studio eingerichtet werden.

Alexander Dürr, SVP Operations Central Europe bei Minor Hotels, erklärte, Gaming und digitale Kultur seien ein zentraler Bestandteil der Marke nhow. Mit der Einführung von Game:Nxt wolle das Unternehmen eine neue Zielgruppe ansprechen und seine Reichweite erweitern.

Alexander Müller, Managing Director und Mitgründer von SK Gaming, verwies auf die bestehende Partnerschaft mit nhow Hotels & Resorts. SK Gaming begleite die Ausweitung des Angebots auf weitere Märkte mit seiner Erfahrung in den Bereichen Esports und Gaming.

SK Gaming wurde nach eigenen Angaben 1997 in Oberhausen als „Schroet Kommando“ gegründet und unterhält Büros in Köln und Berlin. nhow gehört zum Markenportfolio von Minor Hotels. Die Hotelgruppe beziffert ihr Portfolio auf mehr als 640 Hotels, Resorts und Residenzen, die sich in 67 Ländern im Betrieb oder in der Entwicklung befänden.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Meininger Hotels plant für das zweite Quartal 2029 die Eröffnung eines zweiten Standorts am Kölner Barbarossaplatz. Durch die Umnutzung eines Bürogebäudes entstehen 305 Zimmer und rund 1.100 Betten für unterschiedliche Gästegruppen.

Hyatt und Coporgest haben Verträge für das neue Park Hyatt Comporta unterzeichnet, das 2029 in Portugal eröffnen soll. Die Anlage umfasst 58 Zimmer, mehrere Villen und Serviced Residenzen nahe Lissabon.

Der Unternehmer und Hoteleigentümer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Neben seinem Engagement bei Kühne+Nagel, Hapag-Lloyd und Lufthansa stand er mit seiner Frau Christine hinter den Hotels The Fontenay in Hamburg und Castell Son Claret auf Mallorca.

Die Villa Florhof in Zürich ist nach zweieinhalbjähriger Bauzeit als erstes Lalique Boutique Hotel neu eröffnet worden. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 15. Jahrhundert bietet 13 Zimmer, Gastronomieflächen und historische Ausstattungsmerkmale.

Die Privathotels Dr. Lohbeck verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 einen Nettoumsatz von 54 Millionen Euro.Treiber des Wachstums sind Inlandsreisen in Deutschland und Österreich sowie eine Gesamtauslastung von 60 Prozent.

Der GaultMillau prämiert das Appenzeller Huus in Gonten als Hotel des Jahres 2027. Neben einer ausgezeichneten Gastronomie unter Michael Gollenz umfasst der Hotelkomplex umfangreiche Weinkeller und einen spezialisierten Wellnessbereich.

Der Tourismus in Hamburg hat im ersten Halbjahr geringfügig zugelegt. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,5 Prozent auf 7,76 Millionen. Wachstumstreiber ist der deutsche Markt.

Die DQuadrat Living GmbH übernimmt das Intercity Hotel am Hauptbahnhof Bonn und führt den Betrieb als Mercure Hotel Bonn City Center weiter. Das bestehende Personal wird übernommen, zudem sind schrittweise Renovierungsarbeiten geplant.

Auf Mallorca eröffnet 2026 The Völkers House von Christian und Ninon Völkers. Das 28 Hektar große Country Estate umfasst 15 Suiten, ein Restaurant, einen Spa sowie ein Equestrian Centre mit Poloplatz.

Das Schlosshotel Berlin führt ein neues Long-Stay-Konzept ein und erweitert sein Angebot hierfür um 15 sogenannte "Schloss Residences". Das Modell kombiniert klassische Übernachtungen mit flexibel buchbaren Servicedienstleistungen.