Novum baut 345-Zimmer niu-Hotel in Hamburg

| Hotellerie Hotellerie

Novum setzt weiter auf den Heimat-Standort Hamburg: Ein weiteres niu-Hotel mit rund 345 Zimmern wurde gemeinsam mit den Projektentwicklern GBI AG und NORD PROJECT vereinbart. Das „Lifestyle-Hotel“ entsteht im Hamburger Bezirk Mitte, an der Nordkanalstraße 46. Die Eröffnung wird voraussichtlich 2021 sein. „Es ist das vierte niu-Hotel, das wir in Hamburg starten werden“, erläutert David Etmenan, Chief Executive Officer & Owner der Novum-Hospitality. Die Häuser in Wandsbek und Eppendorf öffnen 2019. In Horn ist die Fertigstellung 2020 geplant, im Bezirk Mitte dann im Jahr darauf. Entworfen wurde die Immobilie von pbp prasch buken architekten aus Hamburg.

Das zusätzliche Angebot trifft auf eine steigende Nachfrage und einen kerngesunden Hotelmarkt. „Die meisten Kennzahlen sind in Hamburg besser als in anderen Metropolen“, erläutert Jan Winterhoff, Director of Hotel Development des Projektentwicklers GBI AG. 2017 gab es 500.000 Übernachtungen mehr in der Hansestadt als noch im Jahr zuvor, jetzt insgesamt um 13,8 Millionen bei 6,8 Millionen Gästen. Deshalb stiegen sowohl die Zimmerauslastung (um 0,9 auf 80,3 Prozent) als auch der durchschnittliche Zimmerpreis (um 6,8 Prozent auf 117,79 Euro) und der Ertrag pro Zimmer (RevPar 94,63 Euro, plus 7,8 Prozent). Und die Hamburg Tourismus GmbH erwartet bei den Besucherzahlen weiter ein weiteres stabiles Wachstum – vor allem wegen neuer Attraktionen wie der Elbphilharmonie, die zusätzliche nationale und internationale Gäste anzieht.

Das auf dem Grundstück im Bezirk Mitte bisher stehende Gebäude wird abgerissen und das niu-Hotel mit einer Bruttogrundfläche von rund 10.700 Quadratmetern so neu gebaut. Zu den rund 345 Zimmern kommen für das niu 83 Tiefgaragen-Stellplätze und 20 oberirdische Parkmöglichkeiten. „Die City Süd ist als Hotelstandort lange Zeit unterschätzt worden, obwohl sie sehr günstig zum Zentrum liegt. Die Lage an der Achse zwischen Innenstadt und den Elbbrücken sowie die sehr guten ÖPNV-Anbindungen mit der Nähe zum Hauptbahnhof und zu den S-Bahnhöfen Berliner Tor und Hammerbrook sind ideal“, betont Jürgen Paul, Geschäftsführer von NORD PROJECT. Deshalb entwickelt sich diese Lage hervorragend. Viele hochwertige Immobilien entstehen und sorgen für eine deutliche Aufwertung.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Meininger Hotels expandiert nach Portugal und plant für Anfang 2028 die Eröffnung des ersten Hauses in Porto. Im Stadtteil Bonfim entsteht ein Neubau mit über 800 Betten, der ökologische Baustandards mit dem hybriden Beherbergungskonzept der Kette verbindet.

Die deutsche Hotellerie befindet sich im Wandel. Für 2026 zeigt sich ein Markt mit stabilisierten Übernachtungszahlen, aber steigenden Kosten, Fachkräftemangel und verändertem Buchungsverhalten. Klassische Preisstrukturen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Die Sanierung des Steigenberger Hotels in Bad Pyrmont verteuert sich laut einem Bericht des NDR um 6,5 Millionen Euro. Grund sind unvorhergesehene Mängel beim Brandschutz. Während das Land Niedersachsen über die Kostenübernahme verhandelt, befinden sich 62 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Das markante Chemnitzer Congress Hotel im Herzen der Stadt schließt. Die Geschäftsführung habe entschieden, den Betrieb zum 31. Januar 2026 einzustellen, informierte ein Sprecher der GCH Hotel-Gruppe. Zu den Gründen wurde nichts gesagt.

Marriott International wurde erneut in die Liste der „World’s Most Admired Companies“ des Wirtschaftsmagazins Fortune aufgenommen. In der aktuellen Auswertung belegt Marriott den ersten Platz in der Kategorie Hotels, Casinos und Resorts und erreicht im Gesamtranking aller Branchen den 14. Platz.

Eine aktuelle Analyse beleuchtet die Preisstruktur für Ferienunterkünfte im Sommer 2026. Während klassische Mittelmeerziele und deutsche Inseln Spitzenpreise erzielen, bieten das Binnenland und die Nebensaison signifikante Einsparmöglichkeiten.

Center Parcs treibt seine europäische Transformationsstrategie voran. Mit umfassenden Modernisierungen in fünf Ländern, neuen Outdoor-Konzepten und digitalen Innovationen wie KI-Chatbots reagiert das Unternehmen auf veränderte Gästeansprüche in der Ferienhotellerie.

In Lissabon entsteht ein neues Fünf-Sterne-Hotel in historischer Kulisse. Zwei geschichtsträchtige Paläste im Stadtteil Chiado werden umfassend repositioniert und künftig luxuriöse Hotelzimmer sowie markengeführte Residenzen unter einem Dach vereinen.

Six Senses erweitert ihr Portfolio im Jahr 2026 um vier Standorte in London, Dubai, Saudi-Arabien und Mailand. Die Projekte kombinieren historische Architektur mit modernen Wellness-Konzepten und setzen einen verstärkten Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit und regionale Handwerkskunst.

Die Ostseetraum Ferienwohnungen GmbH kündigt für das Jahr 2026 eine signifikante Expansion ihres Angebots an der Ostseeküste an. Neben dem Ausbau des klassischen Apartmentportfolios plant das Unternehmen den Einstieg in das Segment der Serviced Apartments.