Novum Hospitality eröffnet the niu Star in Sindelfingen

| Hotellerie Hotellerie

Mit insgesamt 268 Zimmern eröffnet Novum Hospitality das Hotel the niu Star im baden-württembergischen Sindelfingen. Das neue Haus in der Neckarstraße verfügt über 116 Long-Stay Apartments und 152 Hotelzimmer. Für die Projektentwicklung zeichnet das Joint Venture der Südreal Projekt Sindelfingen GmbH & Co. KG mit dem Schweizer Investor und Asset Manager Lakeward Real Estate AG verantwortlich.

David Etmenan, Chief Executive Officer & Owner Novum Hospitality sieht großes Potenzial für die Geschäftsentwicklung in Sindelfingen: „Wir freuen uns auf die Neuerschließung des Standorts mithilfe unseres the niu Star. In der erweiterten Region Stuttgart sind wir dank dem the niu Timber, dem the niu Form, dem the niu Mesh sowie dem the niu Kettle bereits vielfältig mit unserer Lifestyle-Marke vertreten. Darüber hinaus freuen wir uns über die fortgeführte Partnerschaft mit Südreal als Projektentwickler. Ein weiteres gemeinsames Objekt befindet sich mit dem the niu Wave in Karlsruhe in der Planung.“

Besonders bekannt ist die Stadt Sindelfingen für das Mercedes-Benz-Werk, das bereits seit 1915 dort beheimatet ist. Das the niu Star zollt mit seinem Namen der Automarke und insbesondere deren Hauptmerkmal, dem Stern, Tribut. Im Hotelinneren treffen dynamische Formen, Konturen und Lichtakzente aufeinander. Schweres Ledermobiliar erinnert an den Automotive-Stil, während Designakzente aus Weltall und Raumfahrt das Sternenmotto neu interpretieren. Die Leitung des Hotels übernimmt Antje Warthmann, die über ihre Rolle als Hotelmanagerin hinaus auch die Position des Cluster General Manager der Region bei Novum Hospitality bekleidet.

Während ihres Aufenthalts haben Gäste die Möglichkeit, verschiedene Pflanzen gegen eine geringe Gebühr als „Sleepover Buddies“ mit auf ihre Zimmer nehmen. Auch mithilfe der sogenannten „blauen Karte“ kann auf eine Zimmereinigung verzichtet werden. Gäste erhalten als Gegenleistung einen Getränkegutschein. Beide Aktionen unterstützen die gemeinnützige Nader Etmenan Stiftung, die sich mit zahlreichen sozialen Projekten – unter anderem in Kooperation mit Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. – für hilfsbedürftige Menschen einsetzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.