Nürnberger Maritim schließt im Sommer

| Hotellerie Hotellerie

Der Pachtvertrag für das Hotel Maritim in Nürnberg läuft Ende August aus. Zwischen der Maritim Hotelgesellschaft und dem Eigentümer, der Pandox AB aus Schweden, konnte keine Einigung für eine Verlängerung erzielt werden. Pandox hatte die Immobilie im letzten Jahr für rund 61 Millionen Euro gekauft.

Man habe lange und intensiv mit dem Investor verhandelt, erklärte Erik van Kessel der Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Maritim Hotelgesellschaft laut nordbayern.de. Ohne Erfolg. Das Hotel wird zum 31. August 2021 geschlossen. Wie es dann mit dem Gebäude weitergeht, steht noch nicht fest. Die Pandox AB prüfe derzeit ihre Möglichkeiten, erklärte Aldert Schaaphok, einer der Geschäftsführer. Klar sei aber jetzt schon, dass die Immobilie komplett saniert werden muss. Die Pandox AB plant derzeit eine Investition von rund 18 Millionen Euro.

Auch für die Mitarbeiter des Nürnberger Maritim Hotels gibt es Hoffnung. "Wir werden in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat allen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Weiterbeschäftigung innerhalb der Maritim Hotelgruppe anbieten", versprach van Kessel. Derzeit werde in Ingolstadt ein neues Hotel- und Kongresszentrum gebaut. Er sieht darin „eine regional nahe gelegene und zukunftsorientierte Lösung“. Das Maritim Ingolstadt soll voraussichtlich Ende 2021 eröffnen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Radisson Hotel Group kündigt das neue Radisson Blu Hotel & Conference Centre in Salzburg an. Durch eine Konversion entsteht bis Mitte 2026 in Kooperation mit der GCH Hotel Group ein Tagungshotel mit über 1.700 Quadratmetern Eventfläche nahe dem Hauptbahnhof.

Die Radisson Hotel Group debütiert in Neuseeland: Das neu eröffnete Radisson RED Auckland setzt im Herzen des Kunstviertels auf theatralisches Design und verfügt über die landesweit größte Dachterrasse.

Die The Chocolate on the Pillow Group schließt das Rebranding in Hannover ab: Nach einer Investition von 4 Millionen Euro wurde das ehemalige Ghotel als Four Points Flex by Sheraton neu eröffnet.

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.