Odyssey übernimmt zwei Hotels in Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Die Odyssey Hotel Group übernimmt das Management für zwei Hotels in Berlin und tritt damit erstmals in den Hotelmarkt der Bundeshauptstadt ein. Bei den Objekten handelt es sich um das Moxy Berlin Humboldthain Park sowie das AC Hotel Berlin Humboldthain Park. Der Hotelkomplex befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Berlin Gesundbrunnen.

Details zur Portfolioerweiterung

Der Standort umfasst insgesamt 233 Zimmer, die sich auf die beiden Marken verteilen. Das Moxy Berlin Humboldthain Park verfügt über 101 Zimmer, während das AC Hotel Berlin Humboldthain Park 132 Einheiten umfasst. Durch den Zuwachs steigt die Gesamtzahl der von der Odyssey Hotel Group betriebenen Zimmer moderat an. Aktuell verwaltet das Unternehmen ein Portfolio von rund 4.500 Zimmern.

Bis zum Jahr 2028 plant der Betreiber eine Expansion auf insgesamt 8.000 Zimmer. Die Übernahme der Berliner Häuser ist laut Mitteilung ein Bestandteil dieser Wachstumsstrategie, die auf eine Präsenz in europäischen Metropolen abzielt. Berlin wird vom Unternehmen aufgrund der ganzjährigen Nachfrage in den Bereichen Geschäfts-, Freizeit- und Kulturreisen als zentraler Markt eingestuft.

Infrastruktur und Ausstattung der Häuser

Die Gebäude bieten neben den Beherbergungskapazitäten auch Infrastruktur für Veranstaltungen. Es stehen Tagungs- und Veranstaltungsräume zur Verfügung, die eine Kapazität für bis zu 150 Gäste aufweisen. Zusätzlich gehört eine Terrasse zum Komplex, die für geschäftliche und soziale Zusammenkünfte genutzt werden kann.

Die beiden Marken verfolgen unterschiedliche Konzepte in der Gestaltung. Das Moxy Berlin Humboldthain Park setzt auf Gemeinschaftsbereiche und ein technisch orientiertes Gästeerlebnis. Im Gegensatz dazu ist das AC Hotel Berlin Humboldthain Park auf ein modernes Design für gehobene Ansprüche ausgerichtet. Laut Jules van Gaalen, Senior Vice President Development & Asset Management der Odyssey Hotel Group, zielt die Portfolio-Erweiterung auf eine strategische Präsenz in europäischen Hauptstädten ab.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.