ÖHV: "Hotels öffnen oder Umsatzersatz"

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„Bei uns gibt es keine Infektionen, unsere Mitarbeiter sind getestet, die Hygienekonzepte auf dem neuesten Stand und mit den Eintrittstests gehen wir noch einen Schritt weiter und leisten einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie“, verweist ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer darauf, dass Hotels in Österreich sichere Aufenthaltsorte sind und bleiben: Es gibt keinen Grund, sie geschlossen zu halten.“

Zuversicht geben der Branchensprecherin jüngste Entwicklungen: Risikogruppen werden rascher geimpft, die Impfstoffe verhindern weitgehend schwere Krankheitsverläufe und wirken auch gut gegen die CoV-Mutation B.1.1.7.

Investitionen in Rettung von Arbeitsplätzen kommen vielfach zurück

Zuversicht sei aber zu wenig bei mehr als sechs Milliarden Euro Einnahmenausfällen im Vorjahr in der Beherbergungsbranche. Allein der Januar-Lockdown habe Hotels und Gastronomie über zwei Milliarden Euro gekostet: „Wenn wir öffnen können, müssen wir öffnen. Aber wir brauchen einen Plan B für etwaige weitere Lockdowns“, verlangt Reitterer eine Perspektive für 265.000 Branchenbeschäftigte: „Jeder Arbeitgeber, der jetzt aufgibt, fehlt uns, wenn wir die Schulden zurückzahlen müssen.“

Reitterer: Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss fortsetzen

Die Weichen für die Arbeitslosenquote im Sommer und im nächsten Winter werden im Februar gestellt: „Wenn die Saisonhotels dann nicht öffnen können, werden sie das im März für einen Monat auch nicht tun. Das war es dann also mit der Saison und auch mit der Liquidität, die sonst in der Hochsaison verdient und in der Zwischensaison und zur Wiedereröffnung benötigt wird“, erklärt die Branchensprecherin, warum es Fixkostenzuschüsse für Betriebe braucht, die trotz Öffnung höhere Einnahmenausfälle verzeichnen, und für Hotels im Lockdown einen Umsatzersatz.


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