Ostseetraum erweitert Portfolio um Serviced Apartments und Business-Segment

| Hotellerie Hotellerie

Die Ostseetraum Ferienwohnungen GmbH kündigt für das Jahr 2026 eine signifikante Expansion ihres Angebots an der Ostseeküste an. Neben dem Ausbau des klassischen Apartmentportfolios plant das Unternehmen den Einstieg in das Segment der Serviced Apartments sowie die Einführung eigener Freizeitangebote für Familien.

Expansion und wirtschaftliche Entwicklung

Nach der Übernahme des Unternehmens durch den Inhaber und Geschäftsführer Marco Aust im Februar 2025 verzeichnete der Betrieb ein deutliches Wachstum. Die Vermietungsquote stieg von 2023 bis Ende 2025 um 8,8 Prozent, was zu einer Umsatzsteigerung von 5,2 Prozent im vergangenen Jahr führte. Einzelne Objekte erreichten dabei bis zu 290 Belegungstage.

Für das erste Quartal 2026 ist die Übernahme einer größeren Ferienanlage geplant, deren Betriebsstart für das Frühjahr vorgesehen ist. Durch diesen Zuwachs vergrößert sich das Portfolio an Ferienapartments um 28,7 Prozent. Das Unternehmen fokussiert sich verstärkt auf die Standorte Kühlungsborn, Warnemünde, Nienhagen und Börgerende.

Fokus auf Serviced Apartments und hybrides Arbeiten

Ein zentraler Bestandteil der Neuausrichtung ist der Aufbau eines Business-Segments. Aufgrund der Ausstattung der überwiegend als Neubauten errichteten Einheiten sowie der Implementierung von Highspeed-WLAN sollen die Kapazitäten verstärkt für hybrides Arbeiten genutzt werden. Marco Aust erklärt dazu, dass sich das Angebot weiterhin an Individualurlauber und Ostseeliebhaber richtet, die moderne Ferienwohnungen in Strandnähe suchen. Zusätzlich befinden sich Konferenz- und Tagungsmöglichkeiten in der Planungsphase, um den Anforderungen von Geschäftskunden gerecht zu werden.

Full-Service-Management und Fachkräftesicherung

Das Unternehmen, das aktuell mehr als 350 Einheiten betreut, deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Vermietung über die Verwaltung bis zum Betrieb ab. Dazu gehören unter anderem das Marketing, die Schlüsselübergabe sowie die Steuerung externer Dienstleister. Rund 60 Prozent der Buchungen werden über eigene Vertriebskanäle generiert.

Um den Betrieb an den verschiedenen Standorten sicherzustellen, beschäftigt Ostseetraum ein Kernteam von rund 20 Mitarbeitern aus den Bereichen Hotellerie, Immobilien und Marketing. Zur Mitarbeiterbindung nutzt das Unternehmen seit 2025 ein Benefit-System für Gesundheitsleistungen und Mobilitätszuschüsse.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.