OYO Hotels & Homes investiert in maschinelles Lernen und dynamische Preise

| Hotellerie Hotellerie

OYO Hotels & Homes investiert in maschinelles Lernen und hat dafür das dänische Unternehmen Danamica übernommen, das auf dynamische Preise spezialisiert ist. Durch die Übernahme von Danamica werde das Unternehmen laut eigener Aussage künftig in der Lage sein, das Umsatzwachstum voranzutreiben, indem es die dynamische Preisgestaltung für die eigenen Marken OYO Home, Belvilla und DanCenter nutzt. Darüber hinaus sollen die Immobilienpartner von der Nutzung der Datenanalyse zur Ertragssteigerung profitieren. 

Maninder Gulati von OYO kommentierte die Entwicklung wie folgt: „Wir freuen uns, die Übernahme von Danamica bekannt zu geben. Dies wird uns dabei helfen, die Preise genauer zu bestimmen, was zu höherer Effizienz und Rendite für unsere Immobilieneigentümer und zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Gästen führt.“

„Wir freuen uns sehr, dass Danamica nun Teil der OYO-Familie ist. Beide haben ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung und den Einfluss von KI und Datenwissenschaft. Wir erkennen beide das ungenutzte Potenzial in der Ferienvermietungsbranche, das mit einem datengesteuerten Ansatz realisiert werden kann. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit OYO das richtige Zuhause für uns gefunden haben und freuen uns über die Aussicht, mit unserer Expertise in den Bereichen Preisgestaltung und maschinelles Lernen das weitere Wachstum und den Erfolg zu unterstützen", so die Danamica-Gründer Mads Westberg und Rune Larsen.

Ähnlich wie Fluggesellschaften und Mitfahrzentralen hat OYO damit eine dynamische Preisgestaltung eingeführt, um auch für unabhängige oder kleine Hoteliers und Hausbesitzer gleiche Bedingungen zu schaffen. Die Preisgestaltung, Bestandszuordnung und das Umsatzmanagement werden durch einen maschinell lernbasierten Algorithmus zur Vorhersage und zur dynamischen Preisgestaltung gesteuert. Der Algorithmus analysiert 144.000 Datensätze pro Stunde und führt täglich 60 Millionen Preisänderungen durch. So passt sich der Preis in Spitzenzeiten an, um einen hohen RevPAR zu liefern, in niedrigen Zeiten sinkt er wiederum, um eine maximale Auslastung zu garantieren. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.

Booking Holdings verzeichnet ein über den Erwartungen liegendes Wachstum bei den Bruttobuchungen und passt die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Zudem investiert der Konzern verstärkt in Technologie und Marketing.

Die Accor-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus ab und übertrifft die eigenen Finanzziele. Während die Lifestyle-Sparte zweistellig wächst, normalisiert sich das Geschäft auf dem deutschen Markt nach einer Schwächephase wieder.

Die Hotelgruppe Dormero expandiert weiter auf dem österreichischen Markt und übernimmt das bisherige Amedia Hotel Wels. Das Haus am Welser Stadtplatz, das vielen noch unter dem Namen Kremsmünsterer Hof bekannt ist, war zuvor Teil der Amedia Hotel GmbH. Diese gehört zur Revo Hotelgruppe und befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren.