Parc Hotel Florian in Südtirol mit neuen Baumhaus-Suiten

| Hotellerie Hotellerie

Das italienische Studio Network of Architecture hat die Erweiterung des Parc Hotel Florian in Seis am Schlern in Südtirol abgeschlossen. Die neu errichteten „Floris Green Suites“ erinnern an moderne Baumhäuser, bestehend aus Suiten auf drei Meter hohen Stelzen, um so den Zugang zum darunterliegenden Park zu erhalten.

Die Giebelhäuser erheben sich fast drei Meter über den Boden. Um einfach aneinandergereihte Zimmer zu vermeiden, entwarf das Planungsteam eine Gruppe von in sich abgeschlossenen Baumhäusern. Die Suiten sind so angeordnet, dass eine zweigeschossige Struktur mit fünf Räumen auf jeder Ebene entsteht.

Die Vorderseite der Suiten ist grün verkleidet, während die restlichen Seiten in Holz gehüllt sind. So fügen sich die neuen Gebäude in die umgebende Landschaft ein. Ein Korridor an der Rückseite des Anbaus ermöglicht den Zugang zu den Suiten. Zwischen jeder Suite gibt es eine Terrasse, die mit einer Hängematte ausgestattet ist.

Die Floris-Suiten folgen einem offenen Grundriss und verfügen über ein Schlafzimmer, ein Badezimmer, eine Sitzecke und eine private Sauna. Das Wohnzimmer öffnet sich auf einen geschützten Balkon, während das Schlafzimmer und die Sauna den Blick auf den Park freigeben. Nur die Toilette und das Bidet befinden sich in einem abgeschlossenen Raum. Jede Suite verfügt über einen gefliesten Waschtisch mit Waschbecken und Spiegel, der auch als Schreibtisch genutzt werden kann. Diese freistehende Einheit trennt das Bad vom Wohnbereich.

Verglaste Wände mit Schiebetüren verbinden den Innen- mit dem Außenbereich und erlauben den Bewohnern einen Blick auf den Park und die Berge in der Ferne. Auf der Terrasse zwischen dem Schlafzimmer und der Sauna befindet sich ein Whirlpool.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Scandic und Hilton wollen ihre Hotelentwicklung in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland ausbauen. In Kopenhagen ist bereits ein Hilton-Hotel mit 284 Zimmern geplant, das 2029 eröffnen soll.

Union Investment hat den Mietvertrag für das Radisson Blu Hotel Manchester Airport bis Ende 2035 verlängert. Der Vertrag mit der Radisson Hotel Group enthält eine Option auf eine weitere Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2045.

Rechtsanwalt Peter Hense wirft den „derzeit reihenweise gehackten Dienstleistern“ vor, weder Behörden noch Vertragspartner oder Betroffene zu informieren. Das IT-Problem der Hotellerie sei vor allem ein Dienstleisterproblem, schreibt er. Die HSMA fordert mehr Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.

Haus Maria Rast in Euskirchen soll unter Kloster Steinfeld und der Familie Scheidtweiler zu einem Seminar- und Hotelbetrieb ausgebaut werden. Langfristig sind nach einem Bericht des Wochenspiegels 50 bis 60 Doppelzimmer geplant. Ein Teil der Schönstätter Marienschwestern werde weiterhin am Standort leben.

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.