Parkhotel Quellenhof Aachen: Jagdfeld Real Estate schließt nächste Modernisierungsphase ab

| Hotellerie Hotellerie

Alle Zimmerfotos: Copyright: Parkhotel Quellenhof Aachen, Fotografin: Julia Schiffer

Der Asset Manager Jagdfeld Real Estate treibt die Revitalisierung des Parkhotels Quellenhof in Aachen weiter voran. Mit einer aktuellen Investition von knapp zwei Millionen Euro wurde ein wesentlicher Abschnitt der laufenden Erneuerungsmaßnahmen abgeschlossen. Seit das Haus im Jahr 2020 in die Eigenständigkeit überführt wurde, belaufen sich die Gesamtinvestitionen damit auf rund 10,6 Millionen Euro.

Umfassende Erneuerung der Gästezimmer und Suiten

Im Fokus der jüngsten Arbeiten stand die Modernisierung von insgesamt 98 Zimmern und Suiten, die sich im ersten und zweiten Obergeschoss sowie im Bereich des Kurmittelhauses befinden. Die Maßnahmen wurden bei laufendem Betrieb durchgeführt. Dabei erhielten die Wohneinheiten neue Teppiche und Vorhänge. Zudem wurde das vorhandene Mobiliar sowie die Marmorfliesen in den Badezimmern aufgearbeitet oder bei Bedarf ersetzt.

Benedikt Jagdfeld, Leiter der Jagdfeld Real Estate, betont die gestalterische Neuausrichtung: „Nachdem wir zunächst die Zimmer der dritten Etage grundlegend erneuert haben, sind jetzt auch die Zimmer in der ersten und zweiten Etage nicht mehr wiederzuerkennen. Dabei haben wir bewusst verschiedene Farbkonzepte gewählt, die zum Stil des Hauses passen, aber doch jedem Zimmer sein individuelles Flair geben. Unsere Gäste erwartet jetzt ein sichtlich verbesserter Quellenhof, der seinen Charakter als Grand Hotel gestärkt hat.“

Investitionen in Gastronomie und Technik

Neben den Gästezimmern wurden auch die öffentlichen und rückwärtigen Bereiche des Hotels aufgewertet. Im Bankettbereich erhielten die Festsäle neue Vorhänge und Wandbespannungen, während die technische Ausstattung der Säle durch moderne Musiksysteme ergänzt wurde. Für Veranstaltungen stehen zudem 200 neue Stühle und Banketttische zur Verfügung.

Ein technischer Schwerpunkt lag auf der Hauptküche, in der die Herdanlage saniert und die Kühlhäuser erneuert wurden. Zur Steigerung der ökologischen und ökonomischen Effizienz wurden zudem LED-Leuchtmittel und Bewegungsmelder installiert. Parallel dazu erfolgte die Ertüchtigung der Gebäudeautomation durch einen neuen Zentralrechner sowie die Sanierung der Abwasseranlagen und der Brandschutztechnik.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Kontinuität

Bei der Umsetzung der Maßnahmen verfolgt das Unternehmen nach eigenen Angaben einen ressourcenschonenden Ansatz. Statt eines kompletten Austauschs wurde der Aufbereitung bestehender Materialien der Vorzug gegeben. Diese Strategie der behutsamen Modernisierung soll auch in Zukunft beibehalten werden. Für den weiteren Jahresverlauf ist bereits die Sanierung der Kälte- und Lüftungstechnik geplant.

Das geschichtsträchtige Haus, das ursprünglich 1916 eröffnet und nach schweren Kriegsschäden Ende der Neunzigerjahre durch Jagdfeld Real Estate umfassend saniert wurde, agiert seit 2020 unabhängig von großen Hotelketten. „Seit wir das Parkhotel Quellenhof Aachen 2020 als eigenständiges Grand Hotel führen, haben wir etwa 10,6 Millionen Euro investiert“, erklärt Jagdfeld. Ziel sei es, den Status als einzige Adresse dieser Kategorie in der Region zu festigen.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.