Planung und Bau von Hotels: Schlusslicht Europa

| Hotellerie Hotellerie

Europa ist die einzige Region der Welt, die zum Ende des ersten Quartals einen Rückgang der sogenannten „Pipeline-Aktivität bei Planung und Bau von Hotels im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete, sagt der Immobilienspezialist CoStar.  Deutschland führt in Europa bei der Gesamtzahl der im Bau befindlichen Zimmer.

Europa

- Im Bau: 173.961 Zimmer (+0,9 Prozent)

- Endgültige Planung: 77.252 Zimmer (-22,6 Prozent)

- Planung: 176.295 Zimmer (+9,9 Prozent)

- Insgesamt unter Vertrag: 427.508 (-1,2 Prozent)

Deutschland führt in Europa bei der Gesamtzahl der im Bau befindlichen Zimmer (26.117), dicht gefolgt vom Vereinigten Königreich (24.115).

Asien-Pazifik

- Im Bau: 533.937 Zimmer (+6,2 Prozent)

- Endgültige Planung: 43.763 Zimmer (-60,2 Prozent)

- Planung: 389.767 Zimmer (+34,9 Prozent)

- Insgesamt unter Vertrag: 967.467 (+7,3 Prozent)

Unter den Ländern der Region war China (332.325) führend in der Bautätigkeit, gefolgt von Vietnam (38.783) und Indien (38.228).

Naher Osten und Afrika

- Im Bau: 103.038 Zimmer (-7,0 Prozent)

- Endgültige Planung: 28.215 Zimmer (-22,0 Prozent)

- Planung: 97.813 Zimmer (+20,3 Prozent)

- Insgesamt unter Vertrag: 229.066 (+0,4 Prozent)

Der größte Teil der Pipeline-Aktivitäten in der Region konzentriert sich auf den Nahen Osten. Saudi-Arabien (42.800) und die Vereinigten Arabischen Emirate (16.019) haben die meisten Zimmer im Bau.

Amerika

- Im Bau: 194.823 Zimmer (-5,4 Prozent)

- Endgültige Planung: 306.396 Zimmer (+3,4 Prozent)

- Planung: 423.746 Zimmer (+11,9 Prozent)

- Insgesamt unter Vertrag: 924.965 (+5,0 Prozent)

Die USA (144.760) verfügen über die meisten im Bau befindlichen Zimmer in der Region. Nach den USA weisen Mexiko (13.891), Kanada (10.374) und Brasilien (5.407) die höchste Anzahl an Zimmern im Bau auf.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.