Plaza Premium im Hamburger Binnenhafen

| Hotellerie Hotellerie

19 Etagen, 272 Zimmer sowie eine Skybar mit Rundumblick: Das sind die Pläne der Plaza Hotelgroup am Veritaskai im Binnenhafen von Hamburg. Auf der Expo Real in München besiegelten die Hotelgruppe und die Lorenz Gruppe als Projektentwickler mit einer Live-Vertragsunterzeichnung ihre Zusammenarbeit für das Projekt im Norden. Das neue Hotel wird zukünftig unter der Marke Plaza Premium betrieben. Die Eröffnung ist für Oktober 2022 geplant.

„Die Besiegelung dieser Zusammenarbeit auf der Expo Real ist ein weiterer wichtiger Schritt für unser hauseigenes Brand. Mit dem zukünftigen Plaza Premium Hotel am Binnenhafen in Hamburg setzen wir klare Zeichen für die Hansestadt und unsere Lifestyle-Marke“, so Yonca Yalaz, Geschäftsführerin der Plaza Hotelgroup, bei der Vertragsunterzeichnung. „Wir haben lange an dem Konzept gearbeitet und freuen uns sehr, dieses wichtige Flagship im Norden Deutschlands gemeinsam mit unserem Partner, der Lorenz Gruppe, erfolgreich durchzuführen“, ergänzt Yalaz, die die Plaza Hotelgroup seit der Gründung in 2002 gemeinsam mit ihrem Ehemann Ihsan Yalaz führt.

Eigentümer und Projektentwickler ist die Lorenz Gruppe unter der Leitung von Frank Lorenz. „Nach vielen Gesprächen freuen wir uns sehr, uns jetzt für den richtigen Betreiber unseres Projektes im Binnenhafen von Hamburg entschieden zu haben. Wir sind von dem zukunftsorientierten Konzept und das Design der Marke Plaza Premium begeistert. Jetzt kann das Projekt losgehen“, so Frank Lorenz, Projektentwickler und Investor der Lorenz Gruppe.

„Die Transaktion ist für uns ein besonderer Erfolg. Wir sind sehr stolz darauf, die Verbindung dieser beiden starken Unternehmen begleiten zu dürfen“, erläutert Iman Azizi, der als Partner der Immobilienberatung Nierobisch & Möller die Plaza Hotelgroup bei der Expansion berät.

Die Plaza Hotelgroup besitzt und betreibt über 40 Hotels mit über 6.000 Zimmern im Drei- und Vier-Sterne Segment und strebt mit ihrer neuen Marke deutschlandweit mehr als 30 Hotels mit weiteren über 6.000 Zimmern an. Das erste Plaza Premium Hotel wird in Heidelberg im März 2020 an den Start gehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.