Pop-Up-Jugendherberge zur gamescom

| Hotellerie Hotellerie

In dieser Woche ist die weltweit größte Messe für interaktive Unterhaltung, die gamescom in Klön gestartet, zu der rund 350.000 Besucher erwartet werden. Um der extremen Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten nachzukommen, eröffnet das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) Deutschlands die erste Pop-Up-Jugendherberge zum Messestart.

Im nahegelegenen gamescomCamp im Kölner Jugendpark werden die ganze Woche über 3.500 Gäste ihre Zelte aufschlagen. Erstmals bieten 20 sogenannte „Pop-Up-Jugendherbergshäuser“ eine zusätzliche Übernachtungsmöglichkeit.

 „Digitale Unterhaltung ist aus der Welt der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Die gamescom als Leitmesse hat sich zum begehrten Highlight entwickelt und erfreut sich immer größer werdender Besucherzahlen. Viele junge Gäste aus aller Welt besuchen die Messestadt mit ihrem breiten Angebot an täglich wechselnden Events für die ganze Woche. Als Übernachtungspartner des gamescomCamps bieten wir den Jugendlichen genau das, was sie brauchen. Mit  unserer Pop-Up-Jugendherberge wird der Messebesuch zum richtigen gamescom-Erlebnis mit einem Programm-Mix aus Aktivität und Erholung“,  freut sich Oliver Peters, stellvertretender DJH-Hauptgeschäftsführer, über das Projekt.

Durch die Gemeinschaft in der Pop-Up-Jugendherberge im gamescomCamp besteht das echte gamescom-Erlebnis nicht nur aus den neusten, digitalen Unterhaltungstrends. Hier fördern zahlreiche Aktionen soziale Kontakte auch abseits von Social Media. Sportlich und kulturell fördert das DJH seine Gäste sowie die rund 3.500 auf dem Gelände zeltenden Messebesucher mit abwechslungsreichen Freizeitangeboten.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.