Privathotels Dr. Lohbeck steigern Nettoumsatz im ersten Halbjahr

| Hotellerie Hotellerie

Die Privathotels Dr. Lohbeck haben im ersten Halbjahr 2026 einen kumulierten Nettoumsatz von rund 54 Millionen Euro erwirtschaftet. Wie das Unternehmen am Sitz in Starnberg mitteilte, entspricht dieser Wert einer Steigerung um vier Prozent beziehungsweise zwei Millionen Euro gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Das Portfolio umfasst aktuell 25 Hotels der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie in Deutschland und Österreich. In den aktuellen Finanzzahlen ist das im März 2025 erworbene Hotel Schwarzmatt in Badenweiler rechnerisch enthalten.

Höhere Nachfrage nach Reisen im Inland

Geschäftsführer Peter Göhle führt die Entwicklung auf eine anhaltende Nachfrage nach Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands und Österreichs zurück. Göhle: „Wir bemerken, dass ‚Deutschland-Urlaub‘ im Trend liegt, gerade auch in unsicheren Zeiten auf internationaler Politik-Ebene. Auch unsere beiden österreichischen Hotels verzeichnen solide Umsatzzuwächse – hier ist das Wachstum ebenfalls hauptsächlich durch Inlands-Reisende getrieben.“

Jahresumsatz von einhundert Millionen Euro angestrebt

Die durchschnittliche Belegung aller Betriebe habe sich in der ersten Jahreshälfte leicht auf 60 Prozent erhöht, während die erzielte Durchschnittsrate moderat angestiegen sei. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 visiere die Gruppe einen Umsatz von 100 Millionen Euro an. Dieser Wert würde für die rund 1.300 Mitarbeiter zählende Gesellschaft das höchste Gesamtergebnis der Unternehmensgeschichte darstellen.

Zudem plane die Gruppe eine Expansion im Segment der Freizeithotellerie. Das Unternehmen untersuche derzeit verschiedene Übernahmeoptionen zur Vergrößerung des Portfolios. Göhle erklärte: „Wir sind in der Prüfung mehrerer Optionen, um weiter kontinuierlich und maßvoll gesund zu wachsen. Hierbei konzentrieren wir uns auf Deutschland und unser Hauptsegment Leisure.“

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.