Prizeotel auf Expansionskurs

| Hotellerie Hotellerie

Prizeotel ist 2022 weiter gewachsen und will in den nächsten fünf Jahren ihr Portfolio mit neuen Hotels in Deutschland, Großbritannien und anderen europäischen Ländern verdoppeln. Ab diesem Jahr sind die Aufenthalte in den Hotels zudem CO2-neutral.

Das erste prizeotel wurde 2009 in Bremen eröffnet. Der Erfolg des Konzepts wurde 2022 in Deutschland und Österreich mit Neueröffnungen in Bonn, Wien und Münster fortgesetzt, für 2023 stehen Eröffnungen in Dortmund und Dresden an. Weitere Eröffnungen und Vertragsabschlüsse in europäischen Destinationen sollen laut Unternehmen in Kürze bekanntgegeben werden. Die Marke ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien vertreten und umfasst 16 Häuser mit mehr als 3.200 Zimmern.

„Wir freuen uns darauf, unsere Marke prizeotel im Jahr 2023 in neuen europäischen Märkten einzuführen und auch unsere Präsenz in der DACH-Region weiter auszubauen. Durch das einzigartige und kosteneffiziente Entwicklungsmodell von prizeotel sehen wir eine starke Resonanz und ein großes Interesse von Eigentümern. Besonders hervorzuheben ist, dass wir die Marke nun auch im Franchise entwickeln und damit auch White-Label-Betreibern die Möglichkeit bieten, Teil der Erfolgsstory von prizeotel zu werden“, sagt Max Gross, Vice President Business Development DACH der Radisson Hotel Group.

Das im März 2022 eröffnete prizeotel Bonn-City liegt direkt am Rhein neben der Beethovenhalle. Das neu gebaute Hotel verfügt über 214 Zimmer mit einer Terrasse und einer Skybar mit Blick auf den Rhein und hat ein DGNB-Zertifikat für Nachhaltiges Bauen in Gold. Das prizeotel Wien-City liegt am Wiener Hauptbahnhof im 10. Bezirk Favoriten, südlich des historischen Stadtzentrums, und eröffnete im Juni 2022. Das Hotel mit 293 Zimmern ist Teil des „Quartier Belvedere“, einem großen Entwicklungsgebiet um den neuen Bahnhof, das die wichtigste Infrastrukturentwicklung in Wien darstellt.

Das prizeotel Münster-City empfängt seit Juli 2022 Gäste, verfügt über 195 Zimmer und ist direkt mit dem Hauptbahnhof von Münster verbunden. Im Sommer 2023 wird das prizeotel Dortmund-City mit 155 Zimmern in zentraler Lage am Schauspielhaus eröffnen, gefolgt im vierten Quartal des Jahres vom prizeotel Dresden-Mitte direkt am gleichnamigen Bahnhof, das über 125 Zimmer verfügen wird.

Ab 2023 sind alle Aufenthalte bei prizeotel 100 Prozent CO2-neutral. Die Hotelmarke kompensiert die CO2-Emissionen, die die Gäste verursachen, über zertifizierte Klimaschutzprojekte von First Climate. Alle prizeotel-Häuser halten sich an das „prizePromise“-Nachhaltigkeitsversprechen und setzen die Hotel Sustainability Basics um als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Radisson Hotel Group, die darauf abzielt, bis 2050 eine Netto-Null-Bilanz zu erreichen. Um dieses Ziel zu realisieren, werden neu errichtete prizeotel-Häuser, insbesondere bei Pachtverträgen, als umweltfreundliche Gebäude zertifiziert und jedes Hotel, das umgebaut wird, verfügt über einen speziellen Plan zur Verbesserung der Umweltleistung des Gebäudes.

„prizeotel stellt für Investoren eine spannende Alternative zu konventionellen Hotelmarken im Midscale-Segment dar, indem es flexible Vertragslösungen mit Pacht-, Management- und Franchiseverträgen bietet. Das optimierte Designkonzept eignet sich sowohl für Umbauten bestehender Hotels als auch für Neuentwicklungen. Das Betriebskonzept ist schlank, sodass je nach Markt GOP-Margen von über 50 Prozent erzielt werden können. Damit verbindet prizeotel das Ertragsniveau eines Midscale-Lifestyle-Hotels mit der Effizienz des Economy-Segments, was sich als einzigartige Value Proposition für Hotelinvestoren erwiesen hat“, sagt Connor Ryterski, Geschäftsführer von prizeotel.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Habyt hat den ersten Standort in der österreichischen Hauptstadt eröffnet. Bei dem Objekt handelt es sich um ein Aparthotel für Kurz- und Langzeitaufenthalte, das insgesamt 319 Studios auf sieben Etagen umfasst.

Leonardo Hotels Central Europe und Goodbytz kooperieren beim Einsatz autonomer Küchenroboter. Im 510-Zimmer-Haus Leonardo Smart Vienna Airport bereitet der Roboter Luca künftig durchgehend Salate und Bowls für die Gäste zu.

Das Hotel Maximilian's in Augsburg hat einen Neubau in der Katharinengasse eröffnet. Die Erweiterung umfasst für rund acht Millionen Euro sieben neue Suiten sowie einen ganzjährig beheizten Pool auf dem Dach des Gebäudes.

BWH Hotels Central Europe ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 weiter gewachsen: Der Gesamtumsatz der angeschlossenen Hotels stieg auf rund 370,5 Millionen Euro. Getragen wurde die Entwicklung vor allem von einer höheren Nachfrage.

Expedia Group hat nach einem starken zweiten Quartal ihre Jahresprognose angehoben. Das Unternehmen meldet zweistellige Zuwächse bei Bruttobuchungen und Umsatz sowie ein deutliches Wachstum im B2B-Geschäft.

Mit der Villa Florhof hat am 1. August 2026 das erste Lalique Boutique Hotel in Zürich eröffnet. Der Hotelbetrieb beginnt wenige Wochen nach dem Ende der geplanten Zusammenarbeit mit dem ursprünglich als kulinarischer Leiter vorgesehenen Christian Jürgens.

Booking Holdings sieht seine Marken zwar zunehmend in Antworten von KI-Systemen vertreten. Der daraus resultierende Verkehr bleibt nach Angaben des Unternehmens jedoch gering. Gleichzeitig bestätigte der Konzern einen OpenAI-Test für ein CPC-Werbemodell sowie eine enge Zusammenarbeit mit Google.

Das Mandarin Oriental Punta Negra ist offiziell eröffnet. Im Rahmen einer Zeremonie mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft nahm die Hotelgruppe ihr erstes Haus auf der Balearischen Insel in Betrieb.

Microsoft warnt vor einer weltweiten Cyberangriffswelle auf Hotelnetzwerke und Anmeldeseiten. Die Angreifer leiten den Datenverkehr von Gästen um, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugangsdaten von Geschäftsreisenden zu entwenden.

Booking Holdings hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz, Bruttobuchungen und Gewinn gesteigert. Für das Gesamtjahr erwartet der Online-Reisekonzern weiterhin ein Wachstum der Bruttobuchungen im hohen einstelligen Prozentbereich und verweist in seinem Ausblick auf anhaltende Belastungen im internationalen Flugverkehr.