Queen Elizabeth 2 & Co: Kreuzfahrtschiffe werden zu Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Wenn Kreuzfahrtschiffe ihren Dienst auf hoher See endgültig beenden, wartet auf manchen Dampfer schon der nächste Job als schwimmendes Hotel. So zum Beispiel bei der legendären Queen Elizabeth 2, die im Jahr 2008 nach Dubai verkauft wurde. Drei Jahrzehnte schipperte sie zuvor als Flaggschiff der Reederei Cunard über die Weltmeere. Mittlerweile liegt das stolze Schiff aber fest vertäut im Handels- und Kreuzfahrthafen Port Rashid, wo es im vergangenen Jahr als schwimmendes Luxushotel mit 224 renovierten Zimmer und Suiten, 13 Restaurants und Bars wiedereröffnet wurde. 

„Wir haben mehr als 2,7 Millionen Arbeitsstunden investiert, um den legendären Ozeanliner in die facettenreiche Touristenattraktion zu verwandeln, die sie heute ist“, teilte PCFC Hotels im vergangenen Jahr mit. „Das 13-stöckige Hotel wurde sorgfältig renoviert, um seine frühere Schönheit wiederherzustellen. Dabei wurden die beliebtesten Design-Aspekte der Inneneinrichtung erhalten - einschließlich des Mobiliars, Gemälde und berühmte Andenken.“
 

Doch nicht nur die Queen Elisabeth 2 ist mittlerweile ein Hotel, auch die Queen Mary liegt heutzutage festverankert im Hafen und beherbergt Gäste. Verkauft wurde der ehemalige Transatlantik-Liner bereits im Jahr 1967 ins kalifornische Long Beach, wo das Schiff aufwändig umgebaut wurde. So ist Maschinenraum beispielweise entkernt und die Schornsteine sind lediglich Attrappen. 

Welche Schiffe heutzutage noch alle als schwimmende Hotels fungieren, hat die Welt-Redaktion für einen aktuellen Artikel recherchiert. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Firmen mieten bei Havens Living Wohnungen für ihre Beschäftigten: Seit September 2025 sind es nach Unternehmensangaben bereits 400 Apartments in Frankfurt, Berlin und Hamburg. International Campus will die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern ausbauen.

Nach Datenlecks bei Buchungsdienstleistern nutzen Kriminelle echte Reservierungsdaten für betrügerische Nachrichten. Niedersachsens Datenschutzbehörde erläutert, welche Gäste Betriebe informieren müssen und welche technischen Maßnahmen vorgesehen sind.

Das Sheraton Fuerteventura Beach, Golf & Spa Resort schließt Ende September 2026 für eine umfassende Renovierung. Die Wiedereröffnung des Fünf-Sterne-Hotels auf den Kanaren ist für den 1. Mai 2027 geplant.

Das Hotelcamp Reinsehlen entwickelt sein Konzept weiter und tritt als Lodge Reinsehlen auf. Zur Neuausrichtung gehören eine überarbeitete Lobby, geplante Ruheplattformen und ein stärkerer regionaler Bezug in der Gastronomie.

Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC bereitet laut Reuters ein Vorgehen gegen Booking Holdings wegen möglicherweise irreführender Hotelwerbung vor. Nach Angaben einer dieser Personen könnten die möglichen Strafen mehr als 500 Millionen Dollar betragen.

Die Motorworld Group plant am Hockenheimring eine neue Erlebnis- und Veranstaltungswelt. Das Projekt soll Motorsport, Handel, Werkstätten, Hotellerie, Gastronomie, Veranstaltungen und Dienstleistungen an dem Rennsportstandort miteinander verbinden.

Das Hotel The Hoxton, Amsterdam hat seine Räumlichkeiten an der Herengracht nach zehnjährigem Bestehen umfassend neugestaltet. Neben der Lotti’s Bar und dem Tagungsbereich wurden fünf individuelle Signature-Zimmer renoviert.

Premier Inn hat am Bodensee ein neues Hotel eröffnet. Der sechsgeschossige Neubau ist das 76. Hotel der Marke in Deutschland. Neben dem bereits bestehenden Standort in Lindau ist die Hotelgruppe damit nun auch in Konstanz vertreten.

Im August 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 58,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,1Prozent weniger als im August 2025.

Die Betreibergesellschaft des ehemaligen Hotels Reichshof in Norden, das heute Tides Boutique Hotel heißt, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben von des Insolvenzverwalters werde der Hotel- und Gastronomiebetrieb uneingeschränkt fortgeführt.