Radisson beteiligt sich an Joint Venture für Expansion in Deutschland und Österreich

| Hotellerie Hotellerie

Die Radisson Hotel Group hat die Beteiligung an einem strategischen Joint Venture für den Betrieb von Hotels in Deutschland und Österreich bekanntgegeben. Im Rahmen der neuen Partnerschaft mit einer Gesellschaftergruppe um Andreas Erben soll insbesondere der Roll Out der Marken Radisson und Radisson RED beschleunigt werden. Den Auftakt dazu bildet die Unterzeichnung für das Radisson Hotel Leipzig, das von FAY Projects GmbH entwickelt und der neu gegründeten Fast Lane Hospitality GmbH betrieben wird.

Elie Younes Executive Vice President & Chief Development Officer der Radisson Hotel Group, sagt: „Wir sind bestrebt, für Eigentümer und Investoren relevant zu bleiben, und das neue Unternehmen ist ein Beweis für unser Engagement hierfür. Der deutsche Markt wird immer vielseitiger und es bedarf eines unkonventionellen Ansatzes, um das Wachstum weiter zu beschleunigen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern und darauf, durch dieses Projekt Mehrwert für unsere Stakeholder zu schaffen.“

„Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mit einer der weltweit dynamischsten Hotelgruppen eine einzigartige Plattform aufzubauen, die in ihrer Zusammensetzung erstklassige Möglichkeiten für Wachstum bildet. Neben den handelnden Personen haben uns die Marken Radisson und Radisson Red überzeugt, die sich modern und ansprechend präsentieren und zudem großes Potential für ein Rollout in Deutschland, Österreich und ggf. auch darüber hinaus bieten.“ sagt Andreas Erben.

„Leipzig ist dabei, zu den übrigen sieben deutschen Top-Städten aufzuschließen. Unsere Hotelentwicklung in zentraler Innenstadtlage kommt somit zu einem sehr günstigen Zeitpunkt, zumal die Hotelübernachtungen in der Messestadt weiterhin stetig um jährlich etwa fünf Prozent wachsen”, ergänzt Wolfgang Heid, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der FAY Projects GmbH. „Wir sind zuversichtlich, dass das neue Haus zu den herausragenden Radisson-Hotels in Deutschland gehören wird.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.