Radisson Blu Hotel Rostock investiert Millionen in Umbau und Ausstattung

| Hotellerie Hotellerie

Das Radisson Blu Hotel Rostock nutzt den Lockdown, um die Neugestaltung des Hauses abzuschließen. Insgesamt sechs Millionen Euro werden in die Umbaumaßnahmen investiert.

„Der Trend, Urlaub an der Ostsee verbringen zu wollen, ist ungebrochen und um künftig der gestiegenen Freizeit-Nachfrage Rechnung zu tragen, sind wir sehr stolz auf die umfassende Modernisierung. Wir danken unserem Eigentümer und Scanhaus-Gründer Friedemann Kunz für sein Vertrauen in unsere Strategie, unsere Mitarbeiter und Marke,“ sagt Daniel Bojahr, General Manager des Radisson Blu Hotel, Rostock, und verweist zudem auf den niedrigen Inzidenzwert der Hansestadt.

Um sich besser auf die Freizeitreisenden einzustellen, wurden im Zuge des Umbaus eine neue Rooftop-Bar geplant sowie 25 Familienzimmer mit Platz für vier Personen errichtet. Alle 251 Zimmer erhalten ein neues Design. Statt Teppich- wird dort ein Designboden verlegt, die Badezimmer werden mit einer großen, ebenerdigen Dusche ausgestattet und die Zimme mit neuen Möbeln, Vinyltapete und Samtsesseln eingerichtet.

Vor der Neugestaltung der Zimmer sind bereits alle anderen Bereiche des Hotels einem Makeover unterzogen worden. Das Hotelrestaurant KAI40 ist mit seinem maritimen Ambiente an das Design des Rostocker Stadthafens angelehnt. Freuen dürfen sich die Hotelgäste auch über eine neugestaltete Lobby und auf den neuen Sauna- und Fitnessbereich, der sich in der obersten Etage des Gebäudes befindet. Entworfen wurde das neue Design von der auf touristische Architekturentwicklung spezialisierte Unternehmen Odeanarchitects aus Waren.

Die Umbauarbeiten sollten ursprünglich über einen Zeitraum von drei Jahren erfolgen. Aufgrund der durch die COVID-19-Pandemie-bedingten geringen Auslastung haben man sich, so der General Manager, aber dazu entschlossen, die Renovierung und Neugestaltung des Radisson Blu Hotel, Rostock, das 2005 eröffnet wurde, vorzuziehen.

Die Radisson Hotel Group wird im Stadthafen Rostock voraussichtlich im dritten Quartal 2022 ein weiteres Hotel eröffnen. Das Radisson Hotel Rostock ist das erste Hotel der Marke Radisson in Deutschland und wird über rund 190 Zimmer, Restaurant, Brauhaus mit Rooftop-Terrasse, Fitness- sowie Meeting-Bereich mit Business Center verfügen. Mit dem Neuzugang wird die Radisson Hotel Group zum größten Hotelbetreiber in Rostock.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.