Radisson eröffnet erstes Radisson Collection Hotel in Frankreich

| Hotellerie Hotellerie

Mit dem Cour des Loges in Lyon eröffnet die Radisson Hotel Group ihr erstes Haus der Marke Radisson Collection in Frankreich. Das geschichtsträchtige Gebäude im UNESCO-geschützten Altstadtviertel Vieux Lyon wurde umfassend restauriert und verbindet historische Architektur mit zeitgemäßem Komfort. Die Neueröffnung markiert einen wichtigen Schritt für die Hotelgruppe im französischen Markt.

Das Anwesen, dessen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, war einst Residenz italienischer Kaufleute und später Jesuitenkolleg. Seit seiner ersten Umwandlung zum Hotel im Jahr 1987 gilt es als kulturelles Wahrzeichen Lyons. Unter der Leitung der Architektin Cécile Rémond wurde das Ensemble nun denkmalgerecht saniert und unter der Marke Radisson Collection neu positioniert.

Insgesamt 61 individuell gestaltete Zimmer und Suiten stehen den Gästen zur Verfügung – ausgestattet mit historischen Möbeln, sichtbaren Holzbalken und dekorativen Kaminen. Besonderes architektonisches Highlight ist ein 17 Meter hohes Glasdach über dem zentralen Innenhof, das dem Gebäude seine markante Atmosphäre verleiht.
 

Kulinarisch wird das Haus vom langjährigen Küchenchef Anthony Bonnet geprägt, der das Fine-Dining-Restaurant Les Loges mit saisonaler französischer Küche führt. Ergänzt wird das gastronomische Angebot durch das Bistro Le Comptoir, das klassische Gerichte aus Lyon zeitgemäß interpretiert.

Ein Spa-Bereich mit Indoor-Pool, Hammam und Sauna soll in Kürze eröffnen. Darüber hinaus bietet das Haus Raum für exklusive Veranstaltungen: Historische Salons und Innenhöfe, darunter der Salon Jeu de Paume, dienen als Kulisse für Bankette und Konferenzen.

Tom Flanagan, COO der Radisson Hotel Group, sieht die Eröffnung als „fulminanten Auftakt“ für die Marke Radisson Collection in Frankreich. General Manager Yves Grardel beschreibt das Haus als „ein Zuhause voller Charakter, Kultur und Charme“, das tief in der Stadtgeschichte Lyons verwurzelt sei.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.