Radisson Hotel Group eröffnet drei neue Standorte in Deutschland und Österreich

| Hotellerie Hotellerie

Die Radisson Hotel Group erweitert ihre Präsenz im deutschsprachigen Raum durch den Abschluss neuer Franchise-Vereinbarungen. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen in Zusammenarbeit mit dem Partner 1912 Hotels GmbH drei neue Häuser an Standorten auf Usedom, in Wien sowie in der Bodensee-Region. Die Eröffnungen der Betriebe, die unter den Marken Radisson und Radisson Individuals geführt werden, sind noch für das laufende Jahr 2026 geplant.

Franchise-Vereinbarungen sichern Expansion

Die Erweiterung basiert auf einer Kooperation mit der in Hamburg ansässigen 1912 Hotels GmbH. Der Hotelbetreiber führt derzeit rund ein Dutzend Hotels in Europa. Max Gross, Chief Development Officer Central & Eastern Europe bei der Radisson Hotel Group, erklärt: „Diese drei neuen Hotels bestätigen den Erfolg unserer Wachstumsstrategie innerhalb der DACH-Region mit einem Fokus auf die Konversion von Bestandshotels und strategische Franchise-Partnerschaften.“ Ziel sei der Ausbau in urbanen Märkten, wirtschaftlich relevanten Regionen und Urlaubsdestinationen.

Durch die Neuzugänge umfasst das Portfolio der Gruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz nun insgesamt 90 Hotels, die sich entweder bereits in Betrieb oder in der Entwicklungsphase befinden. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis zum Ende des Jahrzehnts eine Anzahl von 100 Hotels in dieser Region zu erreichen.

Integration von Bestandshäusern in die Marke Radisson Individuals

Ein Schwerpunkt der aktuellen Erweiterung liegt auf der Umwandlung bestehender Hotelimmobilien. An der Ostseeküste wird das Strandhotel Ahlbeck als Mitglied von Radisson Individuals in das Portfolio aufgenommen. Das Haus liegt an der Strandpromenade des Seebades und verfügt über 105 Zimmer. Zur Ausstattung gehören neben verschiedenen Gastronomiekonzepten und einem Dachrestaurant auch ein Wellness- und Poolbereich.

In der österreichischen Hauptstadt Wien wird das Hotel Raphael Vienna künftig ebenfalls unter der Marke Radisson Individuals betrieben. Das Gebäude im Bezirk Mariahilf liegt gegenüber dem Raimund Theater und bietet 78 Zimmer und Suiten. Neben Restaurant- und Barbereichen verfügt der Standort über Tagungsflächen und einen Fitnessbereich. Laut Mitteilung setzt die Gruppe hier auf die zentrale Lage und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Neues Radisson Hotel ergänzt Grenzregion

Als dritter Standort wurde das Radisson Hotel Lustenau angekündigt. Mit 114 Zimmern befindet sich das Haus in der Bodensee-Region in der Nähe von Bregenz und Dornbirn. Das Hotel umfasst Gastronomiebereiche sowie Flächen für Veranstaltungen und Versammlungen. Das Unternehmen ordnet den Standort als strategischen Punkt in einer Grenzregion zwischen Österreich, der Schweiz und Süddeutschland ein.

Audun Lekve, Hauptgeschäftsführer der 1912 Hotels GmbH, betont nach Angaben des Unternehmens die Bedeutung der Verbindung von lokaler Identität und internationaler Markenreichweite. Ziel sei es, die individuelle Qualität der einzelnen Häuser beizubehalten und gleichzeitig deren Potenzial durch die Anbindung an die globale Struktur der Radisson Hotel Group zu stärken.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die italienische Wettbewerbsbehörde untersucht Booking.com wegen des Verdachts auf irreführende Geschäftspraktiken bei Partnerprogrammen. Im Zentrum stehen Vorwürfe, nach denen Sichtbarkeit auf der Plattform gegen höhere Provisionen statt echter Qualität gewährt wird.

Condé Nast Traveller präsentiert zum 30. Mal seine Auswahl der weltweit besten neuen Hotels. In Europa überzeugen vor allem Projekte in historischen Gebäuden und nachhaltige Konzepte in Metropolen wie Frankfurt, Wien und Rom.

Der Scheelehof in Stralsund soll nach der Insolvenz im Verbund der Lieblingsplatz Hotels weitergeführt werden. Laut Pressemitteilung übernimmt Lieblingsplatz Hotels dabei die Rolle des System- und Konzeptgebers, während der operative Betrieb durch einen Betreiber aus dem Umfeld der Gruppe erfolgen soll.

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.