Razzia gegen Motel-One-Hacker? - Darknet-Seite offline

| Hotellerie Hotellerie

Die Darknet-Seiten der Ransomware-Gruppe AlphV sind seit dem 8. Dezember nicht mehr erreichbar. Es wird spekuliert, dass die Abschaltung auf einen Polizeieinsatz zurückzuführen ist. AlphV gilt als eine der aktivsten Ransomware-Gruppen. Ihre prominentesten Ziele waren bisher die Hotelketten MGM Resorts und Motel One.

Laut einem Bericht der Branchenseite CSO Deutschland sind die genauen Hintergründe des Ausfalls unklar. Die IT-Sicherheitsfirma RedSense geht jedoch davon aus, dass die Strafverfolgungsbehörden hinter dem Vorfall stecken könnten. Einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) zufolge, sollen auch andere Ransomware-Akteure der gleichen Meinung sein. Eine offizielle Bestätigung seitens der Behörden über eine mögliche Razzia gibt es bisher jedoch nicht. Auch die kriminelle AlphV-Gruppe machte keine Angaben zu dem Ausfall und gab lediglich bekannt, dass die Situation bald behoben sein wird.

Seit ihrem Start im November 2021 gilt AlphV (auch bekannt als BlackCat) als eine der aktivsten Ransomware-Gruppen. In diesem Jahr hatten die Hacker die beiden großen Hotelketten MGM Resorts und Motel One im Visier. Allein bei Motel One sollen sie über sechs Terabyte Daten mit 24.449.137 Dateien erbeutet haben. Bei MGM legten sie mit Hilfe eines zehnminütigen Telefonats zeitweise den ganzen Betrieb lahm. (Tageskarte berichtete) Zuletzt sorgten die Hacker für Aufsehen, als sie eines ihrer Opfer bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) meldeten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Schörghuber Zukunftsstudie 2026 zeigt: Hotels sind für die junge Generation das Urlaubsdomizil Nummer eins. Trotz Krise investiert die Generation Future gezielt in hochwertige Aufenthalte und soziale Erlebnisse in der Gastronomie.

Die Radisson Collection plant eine umfassende Expansion mit neuen Standorten unter anderem in Paris, Como, Riad und auf Bali. Im Fokus der Wachstumsstrategie stehen die Sanierung historischer Denkmäler sowie die Verknüpfung von Luxushotellerie mit regionalen Kultur- und Gastronomieerlebnissen.

Die Hotelgruppe Meininger setzt ihren Expansionskurs im Vereinigten Königreich und in Irland fort. Nach der für diesen Sommer geplanten Eröffnung in Edinburgh hat das Unternehmen nun einen weiteren Standort in der irischen Hauptstadt Dublin angekündigt.

Das Hotel Kaiserhof Wien begeht in diesem Jahr sein 130-jähriges Bestehen. Das eigentümergeführte Haus im Herzen der österreichischen Hauptstadt nutzt dieses Jubiläum für eine umfassende Modernisierung von Teilen des Gebäudes.

Das zur Oetker Collection gehörende Luxushotel L’Apogée Courchevel präsentiert eine umfassende Modernisierung seiner Innenräume. Für die Neugestaltung zeichnet die US-amerikanische Interior Designerin Kelly Wearstler verantwortlich.

Mailand erwartet zu den Olympischen Winterspielen Rekordwerte in der Hotellerie. Aktuelle Daten von CoStar belegen eine Vorausbuchungsrate von über 85 Prozent in der Spitze und prognostizieren für den Februar signifikante Steigerungen bei der Auslastung und den Durchschnittspreisen.

Die smartments-Gruppe eröffnet in Bielefeld ihr bisher größtes Haus mit 221 Einheiten. Das direkt am Hauptbahnhof gelegene Objekt setzt auf ein digitales Check-in-System sowie ein flexibles Zimmerkonzept für Geschäfts- und Privatreisende.

Die Auseinandersetzung zwischen 30 nationalen Hotelverbänden und dem Buchungsportal Booking.com hat die nächste Stufe erreicht. Wie der europäische Dachverband Hotrec mitteilt, wurde am 30. Januar 2026 offiziell eine Sammelklage beim Bezirksgericht Amsterdam eingereicht.

Colliers kehrt in den deutschen Hotelmarkt zurück: Nach der Aufgabe des Geschäftsbereichs im Jahr 2023 übernimmt Andreas Ewald zum Februar 2026 die Leitung als Geschäftsführer Hotel. Das Unternehmen setzt damit auf eine Markterholung und verstärktes Interesse internationaler Investoren.

Hilton baut die eigene Präsenz auf dem türkischen Markt weiter aus. Wie das Unternehmen bekanntgab, wurden Verträge für fünf neue Immobilien unterzeichnet, die vier verschiedene Marken des Portfolios umfassen.